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Bezahlkarte für Flüchtlinge im Main-Kinzig-Kreis kommt Ende Januar

Bezahlkarte für Flüchtlinge im Main-Kinzig-Kreis kommt Ende Januar

Der Main-Kinzig-Kreis führt die Bezahlkarte für Geflüchtete und Asylsuchende Ende Januar ein. "Diese Maßnahme soll vor allem den Verwaltungsaufwand in den Gemeinschaftseinrichtungen verringern, die Auszahlung von Leistungen vereinfachen und sicherstellen, dass die staatlichen Hilfen zur Erfüllung der täglichen Bedarfe verwendet und nicht von Dritten entwendet oder zweckentfremdet werden können", heißt es aus der Kreisverwaltung.

Und weiter: "Während Geflüchtete und Asylsuchende unter anderem in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen diese Bezahlkarten bereits ausgehändigt bekommen, war das Bezahlkarten-System des Landes Hessen, das die meisten Landkreise und kreisfreien Städte nutzen, bisher ohne eine Schnittstelle zu den verwendeten Fachanwendungen. Die kommunale Ebene konnte die Ursachen hierfür jedoch nicht eigenständig beheben. Entsprechend hatte das Land Hessen die Frist zur Umsetzung der Schnittstellen immer wieder verlängert. Sie gilt aktuell bis Ende Januar dieses Jahres. Diese Frist hält der Main-Kinzig-Kreis ein. Ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Einführung der Bezahlkarte, die eigentlich seit Anfang 2025 in ganz Hessen zum Einsatz kommen sollte war der Abschluss des Vergabeverfahrens, um die Schnittstelle bereitzustellen. Das Regierungspräsidium Darmstadt hat zusammen mit den zuständigen Behörden und Dienstleistern den Auftrag erteilt, das Bezahlkarten-System technisch in die bestehende Infrastruktur der Leistungsauszahlungen auf kommunaler Ebene anzubinden. Dazu war zwischenzeitlich eine europaweite Ausschreibung notwendig. Kurz gesagt: Die nötigen technischen Voraussetzungen werden nun geschaffen, um das System stabil und datensicher auch im Main-Kinzig-Kreis einzuführen." Eine technische Bereitstellung der Schnittstelle durch den vom Land Hessen ausgewählten Anbieter an die Kommunen müsse allerdings noch erfolgen.

„Die Bezahlkarte ist ein hilfreiches Instrument, das die Auszahlung von Hilfen sicherer und transparenter macht. Am Ende entlastet es aber auch die Kommunen und Kreise“, erklärt Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann (SPD). Über die Bezahlkarte würden die Menschen künftig auch ihre Aufwandsentschädigung für gemeinnützige Arbeitseinsätze erhalten: "Gemeinnützige Arbeit für Asylbewerber ist seit vielen Jahren im Main-Kinzig-Kreis gängige Praxis. Neben den regulären Arbeitsstellen, die im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes erlaubt sind, gibt es im Landkreis seit gut drei Jahren ein Projekt, bei dem die Arbeitseinsätze parallel mit zusätzlichen Integrationsmaßnahmen wie Sprachkursen eng begleitet werden. Alleine im Rahmen dieses Projektes sind bislang rund 160 Arbeitsstellen eingerichtet worden, die von Arbeitseinsätzen in Gemeinschaftsunterkünften und bei Vereinen bis hin zur Unterstützung von Hausmeistern in Schulen oder dem Main-Kinzig-Forum reichen. In diesem Jahr soll die Zielvorgabe der Kreisspitze von 200 Einsatzstellen erreicht werden."

Die Einführung der Bezahlkarte soll im Landkreis mit den neu ankommenden Migrantinnen und Migranten in den Gemeinschaftseinrichtungen Underwood in Hanau-Großauheim und Hof Reith in Schlüchtern starten: "Danach erfolgt ein schrittweiser Rollout auch in den anderen Unterkünften und Kommunen. Diese ersten beiden Einrichtungen wählte der Main-Kinzig-Kreis aufgrund ihrer Größe und der bestehenden technischen Infrastruktur aus. Die Bewohnerinnen und Bewohner erhalten dort künftig ihre Sozialleistungen nicht mehr in bar, sondern über die Bezahlkarte und können sie wie eine normale Guthabenkarte sowohl für den Einkauf von Lebensmitteln als auch für andere alltägliche Ausgaben nutzen. Bargeld lässt sich nur noch in begrenztem Umfang damit abheben."

Kommentare

14
D.A.
4 monate vor
@Markus
Lieber Gott bitte hilf mir mein großes Maul zu halten
Wenigstens so lange bis ich weiß wovon ich rede!
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Proximo
4 monate vor
Die Intension hinter der Bezahlkarte ist klar und eigentlich auch gut. Aber sie verhindert nicht, dass die Migranten trotzdem an Bargeld kommen, denn viele linke Gruppierungen unterstützen sie hierbei. In Wechselstuben oder Cafés können sie Einkaufsgutscheine aus dem Supermarkt, Discounter oder lokalen Einzelhandel im Wert von 1:1 gegen Bargeld tauschen. So wird trotz Bezahlkarte die Familie in X, oder der Schlepper in Y mit deutschen Steuergeldern bezahlt. Und das, obwohl der aller größte Teil der illegal eingewanderten Migranten lt. Gesetz keinen Anspruch auf Asyl haben. Ergo brauchen sich die etablierten Parteien nicht über die aktuellen Wählerumfragen wundern.
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16
D.A.
4 monate vor
@Proximo Genauso wird es vielfach kommen
Unsere Facharbeiter werden sich Bargeld beschaffen so oder so das ist sicher!
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5
Markus
4 monate vor
„Ruhig, Brauner!“ (Richard Wagner)
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4
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
3 monate vor
Findest du es nicht etwas Peinlich, dass hier alle Benutzer massig Negative Bewertungen haben, nur dein Absolut sinnfreier Beitrag nicht?

Wirklich mehr als auffällig deine Stimmungsmache hier!

Zusätzlich kann man dich wirklich bedauern, wie viel unnütze Zeit du damit verbringst, dir selber Bestätigung zu geben.
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15
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
4 monate vor
Leider wissen viele Tagesschau Zuschauer nicht, wie das mit den Bezahlkarten und den Gutscheinen funktioniert.

Die politische Lösung funktioniert nur auf dem Papier.
Das scheint auf ein Markus verstanden zu haben und äußert sich wie immer nur mit sinnfreiem Gestammel.
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0
Ein Skeptiker
4 monate vor
"Je leerer der Kopf, desto hochnäsiger lässt er sich tragen." (Ernst Ferstl)
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Proximo
4 monate vor
Dumme Sprüche, aber keine Argumente. So kennt man Sie, Markus.
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