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Bilanz 2025: Über 100 Straftaten in Zügen auf Bahnstrecke Frankfurt - Fulda

Bilanz 2025: Über 100 Straftaten in Zügen auf Bahnstrecke Frankfurt - Fulda

Auf der Bahnstrecke Frankfurt – Fulda kam es im vergangenen Jahr zu 17 Körperverletzungen und 91 Beleidigungen, Bedrohungen oder Nötigungen zum Nachteil von Bahnmitarbeitern. Diese Zahlen legte Andreas Müller (DIE LINKE) in der jüngsten Sitzung des Kreistages des Main-Kinzig-Kreises am Freitag vor. Nach der Tötung eines Zugbegleiters bei Landstuhl durch einen Fahrgast hatte die DIE LINKE das Thema unter dem Titel „Sicherheit im ÖPNV des MKK“ auf die Tagesordnung gebracht.

Laut Müller herrsche bei der Bahn eine organisierte Unsicherheit im System, weil das Thema „Sicherheit“ bereits bei der Ausschreibung keine Rolle spiele. „Einzig der Preis entscheidet, wer den Auftrag kriegt“, führe der Spardruck dazu, dass Personal abgebaut und bei den Zugbegleitern keine Doppelbesetzung stattfinde. Und das hat laut Müller auch Auswirkungen auf den Zugverkehr im Kinzigtal. Von den von ihm vorgelegten Zahlen entfielen 9 Körperverletzungen und 50 Bedrohungen, Beleidigungen oder Nötigungen auf den viel genutzten Regionalexpress 50.

Unterstützung gab es von Reiner Bousonville (Grüne), der dafür plädierte, gerade bei jungen Tätern frühzeitig zu intervenieren: „Wem nützt es, wenn ein Täter erst nach Jahren verurteilt wird?“ Für Carsten Kauck (Freie Wähler) wurde die Bahn durch die Politik an vielen Stellen kaputtgespart. Zugleich würden Gerichte und Staatsanwaltschaften nicht in die Lage versetzt, Verfahren zügig abzuwickeln. „Nur mit einer Verdoppelung des Personals in den Zügen werden wir der Sache nicht Herr werden“, so seine Einschätzung.

Wie der Kreisbeigeordnete Jannik Marquart (CDU) mitteilte, besteht das Problem nicht nur in Zügen. Bei einer Abfrage hätten alle Busunternehmen eine steigende Aggressivität zurückgemeldet. Meistens würden sich die Auseinandersetzungen verbal abspielen, es sei aber auch schon zu Schädelprellungen oder Platzwunden beim Fahrpersonal gekommen. Auslöser für die Konflikte waren laut Marquart meist fehlende Tickets.

Kommentare

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Stefan
2 monate vor
Es sind am 15. März 2026 Wahlen: Ich werde mein Kreuz ganz klar an der Alternativen Stelle (Liste 2 - AfD) machen. Damit sich endlich etwas ändert in diesem Land.

Nur mit politischem Druck wird sich erst etwas ändern. Sonst bleibt es bei der gleichen schwarz-rot-grünen Polit-Soße.

Ich bin es leid, dass von den Altpolitikern alle Straftraten verharmlost werden. Ich will: dass Kriminelle konsequent herausgezogen und bestraft werden.
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Harbi
3 monate vor
Das. Zusammenleben. täglich. neu. aushandeln !
Mission erfüllt.

Schon klar, dass die Bodycams am Personal nicht erwünscht sind: es würde ja etwas zweifelsfrei enthüllt !
Die Kameras in den Zügen sind meist "ausser Betrieb", zumindest bei der "HLB", wie fast alles bei denen.
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Hans I
3 monate vor
Menschen sind gewaltbereiter geworden in den letzten Jahren. Wer sie kategorisiert macht es sich zu leicht. Es sind nicht immer diejenigen, die manche aus verschiedenen Gründen nicht hier haben wollen. Man muss genau hinsehen.
Vielleicht helfen bodycams oder Zweiergruppen im Zug, kritische Situationen zu entspannen und sie zu dukumentieren. Doch das reicht nicht. Diese Maßnahmen können das Problem nicht lösen. Das Gefühl, zu weit zu gehen und Unrechtes zu tun stellt sich scheinbar nicht ein. Miteinander, Solidarität, Respekt sind beschädigt oder verlorengegangen. Das ist die Ursache für Gewalt. Und da müssen Politik und Gesellschaft ansetzen! Mit klaren Regeln, aktiver Vorsorge, Zivilcorage. Und Unterstützung derer, die die Schwachen schützen. Unrecht Unrecht nennen und es verhindern, ist mehr Hilflosigkeit und mehr als leere Worte
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W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
3 monate vor
Einfach Verharmlosung der Tatsachen waren schon immer die Stärke der Bahnhofsklatscher.

Menschen sind nicht gewaltbereiter geworden, sondern die gewaltbereiten Menschen werden in Deutschland einfach nur mehr.
Und es werden weiterhin hintenrum gewaltbereite Menschen importiert.

Wenn man die Realität nicht verleumdet, kann man sich die Polizeistatistik anschauen.
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Stefan
2 monate vor
Die CDU-Wahlversprechen von Merz sind völlig vergessen.

Auch unter einer CDU-SPD-Regierung werden weiterhin Afghanen nach Deutschland eingeflogen und der Familiennachzug aus Orient und Afrika läuft auf vollen Touren.

Als deutscher Bürger sage ich: Schluss damit!

Diese Änderung in der Politik kann es nur mit einer starken Alternative für Deutschland geben.
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Stefan
3 monate vor
Hören Sie auf alles zu verharmlosen.

Die steigende Kriminalität in den Zügen fing mit Merkels offenen Grenzen und illegalen Migranten seit 2015 an.

Selbst ein Afghane oder ein Iraker weiss, was Gewalt im Zug ist und dass dies nicht in Ordnung ist.
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D.A.
3 monate vor
Jawohl da ist sie wieder die Verniedlichung der Geschehnisse
Zitat Es sind nicht immer diejenigen, die manche aus verschiedenen Gründen nicht hier haben wollen. Man muss genau hinsehen
genau wenn man genauer hinschaut sind es zu 90% die die wir nicht hier haben wollen! Da beißt die Maus keinen Faden ab denn die integrierten die sich anpassen und sich ordentlich benehmen ( wie es sich gehört) werden doch gar nicht wahrgenommen!
Ob es einigenPolitikern passt oder nicht wir haben ein großes Problem an der Backe und ich fürchte wir werden es nicht in den Griff kriegen.
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Stefan
3 monate vor
Volle Zustimmung.

Auch ich fahre regelmäßig mit der Bahn und kann das bestätigen.

Wer sich daneben benimmt, sind Typen, die keine Fachkräfte sind, die Deutschland nicht nützen, sondern nur Kriminalität ins Land bringen.

Warum werden solche Typen nicht konsequent bestraft und in ihr Heimatland zurück abgeschoben?

Es ist ein komplettes Versagen von den Altparteien - und verharmlosenden Richtern in den deutschen Gerichten.
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