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Gerda Kaufmann im Alter von 92 Jahren gestorben

Gerda Kaufmann im Alter von 92 Jahren gestorben

In dieser Woche ist die langjährige Kreistagsabgeordnete und spätere ehrenamtliche Kreisbeigeordnete Gerda Kaufmann im Alter von 92 Jahren in Mainz gestorben.

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Die engagierte Kommunalpolitikerin war auch zehn Jahre als Ehrungsbeauftragte für den Altkreis Schlüchtern tätig. „Gerda Kaufmann hat sich über eine lange Zeit für die Bürgerinnen und Bürgern in unserem Landkreis verdient gemacht und war ein gern gesehener Gast bei zahlreichen feierlichen Anlässen“, würdigt Landrat Thorsten Stolz (SPD) diese „einzigartige Lebensleistung“.

„Ich habe Gerda Kaufmann zwar nicht persönlich kennengelernt, doch schon ihr politisches Wirken spricht für sich“, sagt Thorsten Stolz. Im Jahr 1927 in Breslau geboren kam sie 1967 schließlich über Thüringen in den heutigen Main-Kinzig-Kreis. Bereits ein Jahr später zog sie für die SPD in den damaligen Kreistag in Schlüchtern ein, 1974 setzte sie diese Aufgabe als Abgeordnete im neu gegründeten Main-Kinzig-Kreis fort.

Sie war in dieser Zeit aktives Mitglied in zahlreichen Gremien und Ausschüssen und erhielt bereits 1975 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Bis 1989 war sie Kreistagsabgeordnete und auch mehrere Jahre Mitglied des Präsidiums. Anschließend wechselte sie bis 1994 als ehrenamtliche Kreisbeigeordnete in den Kreisausschuss. „Für diese geleistete Arbeit im Sinne unserer Demokratie werden wir Gerda Kaufmann ein ehrenvolles Andenken bewahren“, sagt Landrat Thorsten Stolz. Im Alter von 67 Jahren übernahm sie schließlich die verantwortungsvolle Aufgabe der Ehrungsbeauftragten und überbrachte in dieser Funktion bis Ende 2003 bei besonderen Geburtstagen und Ehejubiläen die Glückwünsche des Landrates. Für ihre Leistungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet und erhielt im Oktober 1993 das Bundesverdienstkreuz erster Klasse.

Auch aufgrund ihres sozialen Engagements war Gerda Kaufmann rund um Schlüchtern gut bekannt. „Sie hat den Main-Kinzig-Kreis stets würdig vertreten und immer die richtigen Worte gefunden“, beschrieb der damalige Landrat Karl Eyerkaufer anlässlich ihrer Verabschiedung die besondere Qualifikation der langjährigen Ehrungsbeauftragten.

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