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"Habecks Idee ist der Sargnagel für die private Vorsorge"

"Habecks Idee ist der Sargnagel für die private Vorsorge"

Der Grünen-Kanzlerkandidat Habeck hat am Wochenende vorgeschlagen, die finanzielle Lücke der gesetzlichen Krankenversicherung zu schließen, indem Sparer und Anleger zukünftig auf Kapitaleinkünfte wie Zinsen und Aktiendividenden Sozialbeiträge zahlen.

„Keine Neuigkeit ist es, dass das Einzige, was Robert Habeck vom Wirtschaften versteht, Umverteilen ist. Neu hingegen ist, dass Habeck neben Steuererhöhungen nun auch noch an die Sparguthaben der Menschen und ihre Erträge heran möchte. Dies lehnen wir als CDU rundheraus ab“, so der hiesige CDU-Bundestagskandidat im Bundestagswahlkreis 174 (Main-Kinzig – Wetterau II – Schotten), Johannes Wiegelmann.

Der Vorschlag von Habeck belaste gerade die Mittelschicht massiv. „Im Wissen darum, dass man sich auf die gesetzliche Rente nicht verlassen kann, legen die Menschen ihr Geld mehr und mehr privat für die Altersvorsorge an. Nun greift Habeck diejenigen an, die ihr Einkommen regelmäßig sparen und investieren, um langfristig Vermögen aufzubauen. Das ist verantwortungslos“, erklärt Wiegelmann.

Stattdessen müsse es darum gehen, den Vermögensaufbau für die junge Generation zu erleichtern. Dies gehe nur durch steuerliche Entlastung, nicht durch neue Belastungen. Die Union habe mit der „Agenda 2030“ die Eckpunkte für eine große Steuerreform vorgelegt. „Wir werden die Einkommensteuerbelastung deutlich reduzieren. Der Spitzensteuersatz soll erst ab 80.000 Euro greifen. Den Grundfreibetrag werden wir jährlich erhöhen. Dies führt zu einer niedrigeren Steuerbelastung für alle Steuerzahler, insbesondere für die arbeitende Mittelschicht“, legt Wiegelmann dar.

Zusätzlich werde man Überstundenzuschläge bei Vollzeitbeschäftigung steuerfrei stellen und eine Aktivrente einführen. Das bedeutet, dass Rentner, die freiwillig weiterarbeiten möchten, bis zu einem Verdienst von 2.000 Euro steuerfrei hinzuverdienen können.

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Kommentare

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Old white man
1 jahr vor
Mmhm , man könnte auch noch den virtuellen Gewinn aus Immobilienbesitz besteuern und der Sozialversicherungspflicht unterwerfen . Oder Erbe, Schenkung. Den 10er, den man auf der Strasse findet. Oder Sonderangebote im Supermarkt als geldwerten Vorteil z.B.? Das Dosenpfand als Einnahmequelle vergessen?

Ausgabenkürzung ist wohl für die Frösche im Sumpf unvorstellbar.

Dass Habeck nur so dumm ist, wie er tut, nehme ich ihm nicht ab. Er ist deutlich dümmer.
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Old white man
1 jahr vor
Habeck hat das gleiche Problem, wie damals Fischer. Seine Bürgergeldpartei wird ihm nur folgen, wenn er ab und an den Marxisten spielt. Eigentum ist Diebstahl, kennen wir doch. Und neulich waren Soldaten noch Mörder, oder?

Dass es dennoch Wähler unter der gebildeten Mittelsxhicht gibt, die dieses Konglomerat an Unzufriedenen, Zukurzgekommenen und Sozialneidern auxh noch wählen, ist für mich wohl deutsxhe Todessehnsucht.
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D.A.
1 jahr vor
@proximo genau so ist es aber die Mehrheit denkt leider nicht soweit anstatt zu fordern das wir von den 42% runterkommen wird unter anderem zb AfD Bashing betrieben! Stimmvieh halt
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Alfa33
1 jahr vor
Warum stellt Herr Johannes Wiegelmann (CDU) hier Falschbehauptungen auf? Es geht bei der Aussage von Herrn Habeck um das versteuern von Zinserträgen, also Leistungen, die nicht erarbeitet wurden! Auch hier gelten Freibeträge!
Die renommierten Parteien sollten mit solcher Verarschung vorsichtig sein, FDP und AFD täuschen die Wähler mit Falschbehauptungen zu genüge!
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Hätteesgernschönhier
1 jahr vor
Was für ein Unsinn. Die Zinserträge liegen in der Regel unter der Inflationsrate und mindern nicht einmal den Wertverfall. Und das aus in der Regel erarbeitetem Vermögen in der Mittelschicht, was bereits versteuert und mit Sozialabgaben belastet wurde. Eine Kapitalertragsteuer gibt es bereits. Sozialabgaben darauf zu verlangen müsste im Nebeneffekt aber auch dazu führen, dass ich dafür nicht nur in die !GESETZLICHE Krankenkasse abführe, sondern im Umkehrschluss z.B. Rentenansprüche erwerben würde oder könnte. Die dann wieder keiner bezahlen will. Das ist doch alles Humbug. Der Mann hat einfach keine Ahnung. Und davon viel. Aber man muss sich ja nicht darüber aufregen, immerhin zeigen sie es zuverlässig und regelmäßig bis zur nächsten Wahl. Wir brauchen eine andere Politik.
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Old white man
1 jahr vor
Kapitalerträge werden bereits besteuert. Sozialabgaben sind jedoch Obergrenzen gedeckelt. Wer viel Einkommen hat, würde hier fein raus sein. Das ist eine reine Mittelschichtabgabe. Setzen, sechs.

Wer an Dyskalkulie leidet, sollte es nicht als Legasthenie verkaufen, Robert.
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Holger Saß
1 jahr vor
die reflexhaften Aufschreie von CDU/CSU, FDP und AFD auf unbequeme Wahrheiten ist bekannt. Da handelt man doch lieber nach dem Motto, Täuschen, Tarnen, Wegducken oder gleich mit der Kettensäge drohen.

Solange Kapitalerträge nur mit 25% und Arbeitseinkommen mit 42% besteuert werden, haben wir es mit einer schreienden Ungerechtigkeit zu tun.

Dass Beamten und Selbständige gar nichts in die Krankenkassen einzahlen, übrigens anders als in Österreich, ist eine weitere soziale Schieflage.

die genaue Austarierung, wann wer bei welchem Vermögen zusätzlich Sozialversicherungsbeiträge bezahlen muss, wird Teil der Koalitionsgespräche sein.

Aber nur einfach draufzuhauen, zeigt leider den geistigen Stand der o.g. Parteien. und das ist mehr als bedenklich.
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Hans
1 jahr vor
Wie soll denn die Rechnung aufgehen, wenn alle weniger bezahlen? Es fehlt doch so schon hinten und vorne. Bei denjenigen anzusetzen, die begünstigt sind, ist naheliegend und zielführend. Zu bedenken ist aber auch, dass Beamte und Selbständige, die nicht in die gesetzliche Versicherung einzahlen auch keine Leistungen daraus bekommen. Die wären bei einer Änderung gegen zu rechnen. Eine gesetzliche Krankenversicherung für alle wäre eine Lösung. Wer will kann sich privat zusatzversichern. Warum diese Möglichkeit nicht ehrlich diskutiert wird, kann jeder selbst beantworten.
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Old white man
1 jahr vor
Die Bürgergelder verursachen Kosten, welche eben nur von den GKV Versicherten getragen werden. Der Staat ist hier in der Pflicht, oder er soll keine unfinanzierbaren Wahlgeschenke erfinden.
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Proximo
1 jahr vor
Zitat:
Solange Kapitalerträge nur mit 25% und Arbeitseinkommen mit 42% besteuert werden, haben wir es mit einer schreienden Ungerechtigkeit zu tun.
Problematisch sind nicht die 25 % auf Kapitalerträge, problematisch sind die 42 % auf das Arbeitseinkommen. Aber auf diese Idee, dass dies viel zu viel ist kommt scheinbar keiner.

Zitat:
Dass Beamten und Selbständige gar nichts in die Krankenkassen einzahlen, übrigens anders als in Österreich, ist eine weitere soziale Schieflage.
Hier stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu.
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