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"Herr Kaminsky, da haben sie sich vergriffen!"

"Herr Kaminsky, da haben sie sich vergriffen!"

In einer Presseerklärung äußern sich der Kreisvorstand der Grünen Main-Kinzig sowie die Kreistagsfraktion zur Verleihung des Landesehrenbriefes an Bert-Rüdiger Förster (Die Republikaner).

„Bert-Rüdiger Förster ist ein Rechtsaußen der Hanauer Republikanern, ein Kreistagsabgeordneter, der mit der NPD zusammenarbeitet, der ‚Fake News‘ verbreitet und mit rassistischen Wahlplakaten auf sich aufmerksam gemacht hat. Und genau jener erhält aus den Händen des Hanauer Oberbürgermeisters den Landesehrenbrief. Ein Vorgang, bei dem man nur den Kopf schütteln kann“, äußern sich Viola Haßdenteufel und Günther Koch, Sprecher des Grünen Kreisverbandes Main-Kinzig.

„Wie kann man jemand, der offen Ressentiments schürt und rassistische Hetze betrieben hat, als würdig genug ansehen, eine Ehrung zu bekommen, die ein Engagement zur demokratischen Gestaltung der Gesellschaft belohnt? Herr Kaminsky, da haben sie sich vergriffen!“

Kritik kommt auch von der Grünen Kreistagsfraktion: „Hier schlägt der Oberbürgermeister der Stadt Hanau eine Linie ein, die auch den Landesehrenbrief herabwürdigt, eine Auszeichnung, die Personen zu Teil werden soll, die sich besonders um die Demokratie in der Gesellschaft bemüht haben“, äußern sich Reiner Bousonville, Fraktionsvorsitzender sowie Jakob Mähler, Sprecher der Grünen Jugend und Geschäftsführer der Kreistagsfraktion.

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