Darauf haben sich bei einem Auftakttreffen im Main-Kinzig-Forum die Bürgermeister der Kinzig-Anrainerkommunen sowie die Touristiker von Kreis und Kommunen verständigt. Diese Route soll sich am Verlauf der Kinzig orientieren, einen Fokus auf landschaftliche Besonderheiten legen, Orte mit bedeutsamen Bezügen zur Region integrieren und das Auffinden von geeigneten Rast- und Gaststätten erleichtern. „Von der Quelle in Sinntal bis zur Mündung in Hanau wird eine rund 75 Kilometer lange Radwanderroute entstehen, die den Fernradweg R3 aufnimmt und an die zentrale Regionalpark-Rundroute andockt. Wir wollen auf diese Weise im Radwegenetz die Kinzigtal-Achse stärken“, erklärte Tourismus-Dezernentin Susanne Simmler.
Bei einem gemeinsamen Treffen hatte der Kreis ein Konzept für die „Regionalparkroute Kinzig“ avisiert, das er gemeinsam mit der Regionalpark Ballungsraum RheinMain GmbH in Auftrag gegeben hatte. Teil des Konzepts ist es, die vorhandenen Attraktionen miteinander zu verknüpfen und weitere, neue Glanzpunkte an der Strecke zu erarbeiten. Die Strecke soll zudem durch ein leicht wiedererkennbares Element markiert werden, um ihr von Sinntal bis Hanau eine Identität zu verleihen. „Es ist für die ‚Regionalparkroute Kinzig‘ von großem Vorteil, dass entlang der Flusslinie in den letzten Jahren bereits Projekte umgesetzt und Routenabschnitte ausgebaut worden sind“, sagte Simmler und verwies unter anderem auf kreative Ideen in Hanau, Langenselbold, Erlensee, Gelnhausen und Bad Soden-Salmünster. Auch der Main-Kinzig-Kreis habe in der Hinsicht viel auf den Weg gebracht. Simmler erinnerte an die Kooperation mit „Fahrrad Ferienland“, die gemeinsam mit den Kreiswerken Main-Kinzig eingerichteten 15 E-Bike-Ladestationen, das Projekt Spessart-Biken sowie die Entwicklung einer Tourismushomepage mit besonderem Schwerpunkt auf Radtouristik.
Nun brauche man die Expertise und die Netzwerke in den Rathäusern, um in das Konzept, das in den nächsten Monaten vom Langenselbolder Planungsbüro Egel entworfen wird, ganz konkret attraktive Erlebnisorte und Gastronomieangebote einzubinden. „Es freut mich, dass die Bürgermeister dieses Projekt unterstützen. Die ‚Regionalparkroute Kinzig‘ ergänzt unser Tourismus-Angebot im Main-Kinzig-Kreis hervorragend und wird die West-Ost- beziehungsweise Ost-West-Achse gemeindeübergreifend beleben“, ist sich die Erste Kreisbeigeordnete sicher.
Foto: Bürgermeister der Kinzig-Anrainerkommunen sowie die Touristiker von Kreis und Kommunen arbeiten an einer neuen „Regionalparkroute Kinzig“.


