Sozialamtsleiter Klaus Pichl und die zuständige Projektleiterin Anna Seipel erläuterten in dem Gespräch das Projekt „Modellregion Integration“, dem der Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Hanau seit 2009 angehören. Im Main-Kinzig-Kreis hat jeder zehnte Einwohner eine ausländische Staatsangehörigkeit. Das durch das Land Hessen geförderte Projekt befindet sich im letzten Projektjahr – der richtige Zeitpunkt für die Christdemokraten, sich über den Erfolg des Programmes aus erster Hand zu informieren.
Das 2009 durch das Hessische Integrationsministerium ins Leben gerufene Projekt Modellregion Integration wird gemeinsam vom Main-Kinzig-Kreis mit den Partnerkommunen Erlensee, Maintal, Wächtersbach und Schlüchtern sowie der Stadt Hanau getragen. Die Vielzahl der verschiedenen Ansatzpunkte findet dabei die Zustimmung der CDU-Kreistagsfraktion und der anwesenden Bundestagskandidatin Dr. Katja Leikert. „Der Main-Kinzig-Kreis ist im Bereich der Integration auf verschiedenen Feldern tätig. Neben einem Integrationswegweiser im Internet und dem Einsatz von Integrationslotsen bietet der Kreis auch gezielte Projekte in den einzelnen Kommunen an“, erläutert der sozialpolitische Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion Uwe Häuser. Der Main-Kinzig-Kreis verfügt mittlerweile über 35 ehrenamtliche Integrationslotsen, die persönliche Begleiter sind, meist selbst Migrationshintergrund haben und vielfältige Unterstützungsdienste leisten. Sie bieten Hilfe bei Behördengängen, bei der Vermittlung von Angeboten und Beratungsstellen, bei Sprachproblemen oder allgemein im Alltag an. „Derzeit gibt es alleine im Main-Kinzig-Kreis 151 unterschiedliche Nationalitäten. An dieser Zahl sieht man, wie wichtig eine echte Willkommenskultur mit gezielten Integrationsangeboten ist, um ein gutes Miteinander in der Gesellschaft zu erreichen“, stellt Häuser fest.
Dessen Kreistagskollegin Srita Heide aus Hanau ergänzt. „Die Arbeit des Integrationsbüros ist erfreulich und begrüßenswert. Das im Main-Kinzig-Kreis begonnene Projekt muss auch in den nächsten Jahren fortgeführt und optimiert werden. In den nächsten Jahren sollten wir zudem überlegen, wie der Kreis über die bisher bestehenden Netzwerke hinaus noch mehr Migranten erreichen kann“, so Heide. Bislang erfolge die Ansprache der Migrantinnen und Migranten hauptsächlich über die Kommunen des Main-Kinzig-Kreises, wobei sich ein Großteil der Angesprochenen in der Altersgruppe unter 30 Jahren bewege. „Das Land Hessen und der Main-Kinzig-Kreis haben mit dem Modellprojekt Integration bewiesen, dass ihnen Integrationspolitik wichtig ist. Es bedarf nun einer gesamtgesellschaftlichen Anstrengung, dieses Projekt, das mit großem Engagement der beteiligten Mitarbeiter geführt wird, zu einem langfristigen Erfolg zu führen“, so Uwe Häuser und Srita Heide.
Foto: Das anhängende Foto zeigt die Mitglieder des CDU-Arbeitskreises Soziales um den sozialpolitischen Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion Uwe Häuser (rechts), die Kreistagsabgeordnete Srita Heide (2.v.r.), die CDU-Bundestagskandidatin Dr. Katja Leikert (2.v.l.), Sozialamtsleiter Klaus Pichl (3.v.r.) und die zuständigen Projektleiterin Anna Seipel (6.v.l.).


