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"Kein Remigrationsdezernent für den MKK"

"Kein Remigrationsdezernent für den MKK"

"Der Geheimplan von AfD, Werte Union und Rechtsextreme, der durch Recherchen von Correctiv öffentlich wurde, war vom Begriff “Remigration” bestimmt", so Horst Koch-Panzner, Vorsitzender der VVN-BdA Main-Kinzig, in einer Pressemitteilung.

Und weiter: "Der Begriff soll neutral und wissenschaftlich klingen, ist aber nichts weiter als eine Beschönigung der Pläne zur illegalen, grundgesetzfeindlichen und gegen die Menschenwürde verstoßenden Massendeportation von Millionen Menschen. Konsequent, dass “Remigration” zum Unwort des Jahres gewählt wurde. Allerdings stellt sich die Frage, was damit erreicht wird, wenn rechtsradikale Kampfbegriffe so eine breite Öffentlichkeit erfahren. Geprägt hat “Remigration” der rechtsextreme Identitären-Chef Martin Sellner. Für ihn und seine Anhänger*innen ist der jetzige Medientrubel keine Blamage – sondern eine Erfolgsgeschichte. Der Begriff landet in der Tagesschau (ohne kritische Einordnung), er trendet in allen Sozialen Medien. “Remigration” wird unter Rechtsextremen schon länger diskutiert. Es war aber Martin Sellner, der erst letztes Jahr seine Gefolgschaft offen dazu aufrief, den Begriff überall, in jedem Gespräch, jedem Online-Kommentar fallen zu lassen. Jede Debatte sollte zu einer Migrationsdebatte werden - völlig egal, welche Probleme es wirklich gibt. Statt sich diesem Trend entgegenzustellen, haben ihn die Parteien auch noch befeuert: mit Geflüchteten feindlichen Gesetzen, einer Verschärfung des Asylrechts und rassistischer Sprache, etwa im Rahmen der sog. Böller-Debatte."

Mit der Aufdeckung der Potsdamer Geheimpläne haben sich laut Koch-Panzner viele mit Recht von der AfD distanziert: "Zugleich wird 'Remigration' aber weiter diskutiert. Und: Politiker*innen, die im Vormonat 'deutlich mehr Abschiebungen' forderten, kommen jetzt ins Schleudern. Sie können gar nicht mehr richtig erklären, warum sie die AfD-Geheimpläne eigentlich verurteilen. Das nennt man Agenda Setting – die Rechten diktieren, worüber gesprochen wird. Auch wenn das ablehnend oder kritisch ist, haben sie die Hoheit im Diskurs. Durch rechtsradikales Agenda Setting werden Begriffe wie 'Remigration' im Mainstream verankert. Das Thema wird nicht zurückgewiesen, sondern ausdiskutiert: Plötzlich sprechen Menschen darüber, was der bewusst schwammige Begriff 'Remigration' eigentlich meine, ob es nicht doch ein 'Geflüchtetenproblem' gebe usw. So landen Versatzstücke rechtsradikaler Ideologie dann auf der Tagesordnung demokratischer Politiker*innen – von denen leider auch einige fälschlicherweise glauben, der AfD damit das Wasser abzugraben. Dass das nicht funktioniert, sondern die AfD im Gegenteil stärkt, zeigen Studien immer wieder. Es ist wichtig, rechtsradikales Agenda Setting zu erkennen und entschlossen zurückzuweisen. An den Potsdamer Deportationsplänen gibt es nichts zu diskutieren. Der Begriff “Remigration” sollte in unseren Augen auch niemals ohne Kontextualisierung verwendet werden – Deportationspläne sollten Deportationspläne genannt werden. Als VVN-BdA Main-Kinzig weisen wir diesen Begriff komplett zurück – und die dahinterstehende Debatte. Es fängt schon damit an, dass überhaupt von einem “Geflüchtetenproblem” gesprochen wird. Stattdessen sollte in unseren Augen von seit Jahrzehnten unterversorgten kommunalen Strukturen, Gesundheits- und Bildungssystemen gesprochen werden. Und positiv: von Solidarität, Mitmenschlichkeit, starken zivilgesellschaftlichen Allianzen, einem guten Leben für alle. Das ist die Agenda, die wir uns als Gesellschaft setzen sollten. Wir lehnen den Vorstoß der rechtsextremen AfD ab. Es muss ein Migrationsdezernat eingerichtet werden, zum Beispiel wie das Amt für multikulturelle Angelegenheiten in Frankfurt am Main mit einer Dezernent*In."

 

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Kommentare

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Demokrat
2 jahre vor
"Ende 1989 fiel die umfangreiche Finanzhilfe aus der DDR ersatzlos fort. Die VVN-BdA musste ihre Frankfurter Bundesgeschäftsstelle auflösen und ihre 25 Beschäftigten zum Jahresende entlassen."

Die alten Geister leben wieder auf. Keine Diffamierung zu böswillig, keine Lüge zu gemein. Unanständig, wenn zur Agitation, die Erinnerung an die KZ-Verbrechen mißbraucht wird.

Für den Verband müßte sogar Frau Baerbock eine ausgeprägte Faschistin sein, wenn sie nicht nur zum Zeitvertreib an den Verhandlungen zur Migrationsfrage teilnimmt.

Das sind die Ideologen, mit denen CDU, SPD, FDP marschiert.
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Norbert Hein
2 jahre vor
Ich brauche gar nichts mehr zu schreiben, TOLL! Alles wurde bereits oben berichtet! Es fehlt nur noch einen Aufruf gegen LINKSEXTREMISMUS!
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klieskopp
2 jahre vor
zitiere Norbert Hein:
Ich brauche gar nichts mehr zu schreiben,

warum tun Sie es dann?
zitiere Norbert Hein:
TOLL! Alles wurde bereits oben berichtet! Es fehlt nur noch einen Aufruf gegen LINKSEXTREMISMUS!

Gut Idee, aber wollen Sie das wirklich tun?
Es ist nicht ganz ungefährlich, Hausbesuche mit Hammer, brennende Autos/Carports, entglaste Scheiben und mit Farbe verschönerte Fassaden könnten die Folgen sein!
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Dino Agostini
2 jahre vor
Es war der Kanzler Olaf ( ich habe es vergessen) Scholz,der in einem Gespräch nachweislich das Wort Deportation 5 mal gebraucht hat! Aber das erfahren die ARD UND ZDF JÜNGER nicht. Dann kommt so ein Beitrag voller ( gewollter Fehler ) zu Stande. Schade ich hätte mir einen sinnvollen Beitrag vom Verfasser gewünscht
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Proximo
2 jahre vor
Um diese Aussagen einzuordnen sollte man auch diese Information haben:
Die VVN-BdA wurde von 1950 bis 2019 wiederholt von Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der einzelnen Länder beobachtet und als „linksextremistisch beeinflusste Organisation“ eingestuft.
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A.Schmidt
2 jahre vor
Stephan

Jeder will jetzt auf den Zug mit aufsteigen. Alle wollen sich an Correctiv festhalten. So wie es aussieht sind die Daten vom Verfassungsschutz.
2020 gab es ein "Geheimtreffen", zwischen der damaligen Regierung und Correctiv. Redet nur keiner davon.
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restmuell_2000@yahoo.de
2 jahre vor
Leider bekommt der Mainstream nicht wirklich mit, wie das aktuelle Vorgehen der ganzen Medien ist.

Solche Sachen werden ja immer wieder still und heimlich veranstaltet und der Zuschauer für dumm und blöd verkauft.

Sicher wissen hier auch nur die wenigsten, dass Anette Dowideit, (Stellv. Chefredakteurin, Correctiv) im Fernsehen steif und fest behauptet hat,
dass Correctiv nie das Wort "Deportation" verwendet hat.
Sondern es als "Interpretation" der Medien hinstellte.

Doch bedauerlicherweise vergisst das Internet nicht, und man kann im Internet Archiv sehen, dass auf der Correctiv Homepage sehr wohl das Wort "Deportation" verwendet wurde.
Allerdings nach der Lüge im Fernsehen "schnell" entfernt wurde.

Zum Glück vergisst das Internet nicht!

Ebenso ist jetzt bekannt geworden, dass in mindestens 90 Fällen (alleine im Januar) die öffentlich-rechtliche Berichterstattung durch die Politik beeinflusst wurde.

So wurden Demonstranten interviewt, die z.b. eigentlich Mitarbeiter des Senders sind, und nicht neutral berichten.

Umwelt oder Wirtschaftsexperten nachweislich ein Parteibuch haben, was aber nicht angegeben wurde, was im Fernsehen den Eindruck vermittelt, der Experte sei unabhängig.

So hat sich z.b. ein Umweltexperte negativ über die Subventionen der Landwirte geäußert.
Im Nachhinein ist nun bekannt, dass dieser Experte ein Abgesandter von Cem Özdemir ist.

In den Medien wird somit vermittelt, dass diese Experten eine "Neutrale" Meinung haben, was aber Definitiv nicht stimmt.
Und das ganze passiert ganz offensichtlich und wieder wird der Zuschauer für Dumm verkauft.

Dabei zieht sich das Geschehen durch alle Bereiche wie z.b. Umweltschutz, Energiewende, Wirtschaftsinformationen usw.

Es ist einfach nur traurig, die die Bürger manipuliert werden.
Und wer es nicht glaub, kann sich selber die Informationen ergoogeln!
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3
Stephan
2 jahre vor
Wiedermal Falsch, Falscher am falschesten!

Zitat:
"Der Geheimplan von AfD, Werte Union und Rechtsextreme, der durch Recherchen von Correctiv öffentlich wurde, war vom Begriff “Remigration” bestimmt", so Horst Koch-Panzner, Vorsitzender der VVN-BdA Main-Kinzig, in einer Pressemitteilung.
Alleine in der Überschrift sind abartig viele Lügen und Falschaussagen, dass man gar nicht weiterlesen braucht.

Weder geheim noch ein Treffen der AfD oder Werte-Union, ebenso hat Correctiv die Recherchen nicht selber durchgeführt.

Wenn ein Beitrag schon mit solch vielen Lügen anfängt, hat sich der Rest des Beitrags erledigt!
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