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Kitas, Krankenhäuser, Flüchtlinge: Landrat Stolz (SPD) erklärt finanzielle Schieflage im MKK

Kitas, Krankenhäuser, Flüchtlinge: Landrat Stolz (SPD) erklärt finanzielle Schieflage im MKK
Auch die Finanzierung der Krankenhäuser ist unzureichend und muss dringend reformiert werden.

Die Schieflage der Kommunalfinanzen und die sich verschärfende Haushalts- und Finanzsituation der Gemeinden, Städte und Landkreise ist und bleibt aus Sicht von Landrat Thorsten Stolz (SPD) das bestimmende Thema in Hessen: „Diese Schieflage der Kommunalfinanzen ist nicht selbstverschuldet, sondern hängt unmittelbar mit einer fortlaufenden Aufgabenübertragung durch Bund und Land, einer permanenten Missachtung des Konnexitätsprinzips ,Wer bestellt, bezahlt‘ und einer nicht vorhandenen bedarfsgerechten Finanzierung aus dem Kommunalen Finanzausgleich zusammen.“

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Und weiter: „Das sind die Hauptursachen für die alarmierende Entwicklung der Kommunalfinanzen und die schwierige Haushalts- und Finanzsituation des Main-Kinzig-Kreises. Wer etwas Anderes erzählt, der wirft Nebelkerzen, um abzulenken und sollte sich einmal ausführlich mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie Landrätinnen und Landräten über die kommunale Lebenswirklichkeit unterhalten.“ Mit diesen Worten reagiert Stolz auf die hessenweit geführten Diskussionen rund um das Thema Kommunalfinanzen und auch auf eine Pressemitteilung der CDU Main-Kinzig, die im Kreistag des Main-Kinzig-Kreises gemeinsam mit seiner SPD regiert. Im jüngsten Rundschreiben des Hessischen Landkreistages spreche der Kommunale Spitzenverband sogar von einer „schwerwiegenden Krise“, denn alleine im vergangenen Jahr hätten die hessischen Landkreise ein Gesamtdefizit in Höhe von 386 Millionen Euro ausgewiesen. Für das laufende Jahr seien die Prognosen teilweise noch dramatischer.

Die Problematik mit den Kommunalfinanzen sei nicht neu, spiele aber immer noch eine untergeordnete Rolle in der Öffentlichkeit und werde von den Bürgerinnen und Bürgern nicht ausreichend wahrgenommen, da es für viele Menschen zu abstrakt und nicht greifbar sei. „Die Bürgerinnen und Bürger und die Öffentlichkeit werden erst dann wach, wenn ehrenamtliche Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker gezwungen sind, die Grund- und Gewerbesteuer oder andere kommunale Gebühren zu erhöhen, um noch einen Haushaltsausgleich zu erreichen. Denn anders als Bund und Länder haben Gemeinden, Städte und Landkreise keine Möglichkeit, die Vorgaben aus der gesetzlich verankerten Schuldenbremse zu lockern oder gar auszusetzen“, macht der Landrat deutlich.

Deshalb spreche er diese unbequemen Themen immer wieder an und positioniere sich gegenüber den politisch Verantwortlichen in Bund und Land sehr klar und deutlich und zwar parteiübergreifend. „Ich nehme hier keine Rücksicht darauf, wer in Berlin oder Wiesbaden regiert, sondern ich vertrete rein kommunale Interessen und das schon seit Jahren“, so der Landrat weiter. Am Beispiel der Unterfinanzierung im Bereich der Kinderbetreuung will Stolz deutlich machen, was er mit der Missachtung des Konnexitätsprinzips, also des Grundsatzes „Wer bestellt, bezahlt“, meint: „Mit großen Kraftanstrengungen haben die Städte und Gemeinden den durch Bund und Land vorgegebenen Ausbau der Kinderbetreuung umgesetzt. Städte und Gemeinden erfüllen dabei die durch Bund und Land vorgegebenen Rechtsansprüche und auch Betreuungsstandards. Die Vorgaben aus Berlin und Wiesbaden gehen allerdings nicht mit der notwendigen finanziellen Unterstützung und Förderung einher. Und die kommunalen Defizite im Bereich der Kinderbetreuung steigen von Jahr zu Jahr.“

Millionenschwere Defizite im Bereich der Kinderbetreuung

Anhand der Beispiele der Städte Wächtersbach, Erlensee und Maintal werde das deutlich Diese weisen im Jahr 2025 folgenden Zuschussbedarf im Bereich der Kinderbetreuung in ihren Haushalten aus: Erlensee (10,5 Millionen Euro), Maintal (22 Millionen Euro) und Wächtersbach (6,3 Millionen Euro). Diese Zahlen würden allerdings nur einen Themenbereich zeigen.

„Damit kein falscher Zungenschlag hineinkommt, stelle ich ausdrücklich klar, dass die kommunale Ebene gerne die wichtige Aufgabe der Kinderbetreuung wahrnimmt. Daran kommt kein Zweifel auf. Was wir aber einfordern, ist eine ausreichende Finanzierung durch diejenigen, die immer neue Rechtsansprüche und Standards beschließen“, schildert der Landrat die Zusammenhänge.  

Steigende Kosten in der Jugendhilfe und Sozialhilfe belasten Kreishaushalt

Auch mit Blick auf die angespannte Haushalts- und Finanzsituation des Main-Kinzig-Kreises nennt Stolz Ursachen: Hier seien mit den Kosten im Bereich des Jugendamtes, des Amtes für Soziale Förderung und Teilhabe und im Bereich Flucht und Asyl die finanziell herausforderndsten Bereiche im Kreishaushalt identifiziert. So ist alleine der Zuschussbedarf im Bereich des Jugendamtes von 50,5 Millionen Euro in 2022 auf rund 77 Millionen Euro in 2025 gestiegen. Im Bereich des Amtes für Soziale Förderung und Teilhabe zeichnet sich ein ähnliches Bild ab: Dort ist der Zuschussbedarf von 46,4 Millionen Euro in 2022 auf 81,6 Millionen Euro in 2025 gestiegen. Die Kosten im Bereich der Jugendhilfe und der Sozialhilfe sind die relevanten Größen im Kreishaushalt.

Landrat erneuert Kritik in Sachen Flüchtlingsfinanzierung

Sehr deutlich wird der Landrat auch beim Thema Flucht und Asyl: „Wer meine Aussagen zu diesem Thema in den zurückliegenden Jahren aufmerksam verfolgt hat, der weiß, dass ich mit Blick auf die Verteilung und die Finanzierung in aller Sachlichkeit, aber auch in aller Klarheit, Kritik gegenüber Bund und Land geübt habe, denn der Main-Kinzig-Kreis ist 2023 auf Kosten von über 50 Millionen Euro sitzen geblieben, die nicht durch Bundes- oder Landeserstattungen gedeckt waren.“ Und auch, wenn der Main-Kinzig-Kreis formal mit seiner Klage beim Verwaltungsgerichtshof gegen das Land Hessen gescheitert sei, werde man sich weiterhin für eine auskömmliche Finanzierung positionieren – und zwar auf allen Ebenen. 

Landkreise spielen bei Krankenhausfinanzierung die Feuerwehr

Auch das schwierige Thema Krankenhausfinanzierung spricht der Landrat an: „Ich begrüße ausdrücklich die auf den Weg gebrachte Krankenhausreform. Was es aber in einer Übergangszeit braucht, das sind finanziell flankierende Maßnahmen, um die Zeit zu überbrücken, bis die Maßnahmen aus der Krankenhausreform greifen.“ Es könne nicht sein, dass die Kommunalen Krankenhausträger Jahr für Jahr die Feuerwehr spielen müssten, um die Krankenhäuser wirtschaftlich zu stützen und deren Überleben zu sichern. So hat alleine der Main-Kinzig-Kreis in den zurückliegenden drei Jahren die Main-Kinzig-Kliniken mit 23 Millionen Euro bezuschusst.

Für Thorsten Stolz ergibt sich aus all den genannten Punkten die zwingende Notwendigkeit, dass der Kommunale Finanzausgleich (KFA) in Hessen als erste zentrale Hilfemaßnahme ab dem Jahr 2026 sehr deutlich erhöht werden muss: „Die hessischen Kommunen und Landkreise brauchen Hilfe und zwar jetzt. Deshalb muss das Land Hessen seine Spielräume im Rahmen der durch den Bundesgesetzgeber herbeigeführten Änderungen bei der Schuldenbremse gezielt dazu nutzen, um die Gemeinden, Städte und Landkreise finanziell zu stärken. Eine starke Demokratie braucht starke Kommunen.“ Konkret schlägt der Landrat des Main-Kinzig-Kreises eine Erhöhung der sogenannten Gesamtschlüsselmasse des KFA um mindestens 750 Millionen Euro ab dem nächsten Jahr vor. Thorsten Stolz begrüßt in diesem Zusammenhang, dass der Hessische Landkreistag den Vorschlag aus dem Main-Kinzig-Kreis als Forderung gegenüber dem Land Hessen in den laufenden Gesprächen übernommen hat. 

Abschließend fordert der Landrat eine konsequente Einhaltung des Konnexitätsprinzips: „Momentan verfahren zu viele Verantwortliche in Bund und Land frei nach Martin Luther: Auf eines anderen Hintern lässt es sich gut durchs Feuer reiten. Und dieser Hintern sind die Gemeinden, Städte und Landkreise.“

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Auch die Finanzierung der Krankenhäuser ist unzureichend und muss dringend reformiert werden.

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Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de

Kommentare

8
der_hermann
1 jahr vor
Herr Stolz. Sie wissen was Sie machen müssen!
Prüfen, Prüfen und noch mal Prüfen!

Die Betreiber der Flüchtlingsunterkünfte wurden von Ihnen zu Millionären gemacht. Jeder Preis wird bezahlt, jede private Bruchbude zu horrenden Preisen angemietet. Wer prüft denn die Mietkosten? Niemand!

Ich kenne Wohnraum der nahe dem Verfall steht, welchen kein normal arbeitender angemietet hätte aber die Kommunen nehmen auch diesen um Menschen unterzubringen.

Herr Stolz, Sie wissen, dass Sie verpflichtet sind den wirtschaftlichen Umgang von Steuergeldern zu überprüfen. Warum machen Sie das nicht? Haben Sie Angst vor Ihren Mitarbeitenden, Angst davor aus dem Sessel zu fallen.

Nur Mut Herr Stolz. "Sie schaffen das!"

Corona Prüfzentren gleich noch mit angemerkt. Jeder konnte so eine Stelle eröffnen. Wer hat den wirklich geprüft wie viele Teste ausgeführt und wie viele abgerechnet werden. Niemand!
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BESSERWISSER:IN
1 jahr vor
zitiere Anja Hauser:
Korrekt heißt es "Geflüchtend:innen". "Flüchtling" ist diskriminierend, weil es sprachlich an "Säugling", "Däumling", "Findling" und "Häuptling" erinnert.

Ich zitiere Henryk M Brother: "Einen Vorteil hat das gendern allemal, man merkt sofort wer einen an der Klatsche hat".
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8
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
1 jahr vor
Zitat:
Deshalb spreche er diese unbequemen Themen immer wieder an
Da sind sie wieder, die Fähnchen im Wind!
Nennt man es nicht Heuchelei, bei großen Wahlen seinen Häuptlingen beizustehen und zuzujubeln,
um dann hinter ihrem Rücken irgendwelche Sprüche zu Koppen!

Diese ganze Politik ist reine Phrasendrescherei.
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HUGA
1 jahr vor
Der Landrat sollte auch mal einen Blick auf den ständig wachsenden Personalbestand im MKK werfen. Dieser steigt von Jahr zu Jahr. Die irgendwann anfallenden Pensionen werden dem zukünftigen Haushalt ebenfalls extrem belasten.
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3
Dieter
1 jahr vor
Schon seit sehr vielen Jahren verschieben der Bund und die Länder Aufgaben an die Landkreis uns Kommunen, ohne dafür einen ausreichenden finanziellen Ausgleicht zu leisten. Unabhängig von den gerade regierenden Parteien. Alle sind an diesem Missständen beteiligt. Und völlig weltfremde Politiker beschließen immer stärkere kompliziert Gesetzte, ohne dafür ausreichendes Personal bereit zu stellen. Was nutzen schärfere Regeln, wenn keine entsprechende Kontrollen dazu durchgeführte werden können? Wir sind schon lange von kaisers Zeiten mit Obrigkeitshörikeit entfernt. Gesetzliche Regel sind schon lange keine Selbstläufer mehr. Wichtig wäre ein "Wer bestellt-der bezahlt" Gesetzt mit Verursacherhaftung. Da traut sich aber kein Politiker ran. Hier ist dringend eine Überprüfung durch das Bundesverfassungsgericht notwendig.
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Harbi
1 jahr vor
zitiere Dieter:
Schon seit sehr vielen Jahren verschieben der Bund und die Länder Aufgaben an die Landkreis uns Kommunen, ohne dafür einen ausreichenden finanziellen Ausgleicht zu leisten. Unabhängig von den gerade regierenden Parteien. Alle sind an diesem Missständen beteiligt. Und völlig weltfremde Politiker beschließen immer stärkere kompliziert Gesetzte, ohne dafür ausreichendes Personal bereit zu stellen. Was nutzen schärfere Regeln, wenn keine entsprechende Kontrollen dazu durchgeführte werden können? Wir sind schon lange von kaisers Zeiten mit Obrigkeitshörikeit entfernt. Gesetzliche Regel sind schon lange keine Selbstläufer mehr. Wichtig wäre ein "Wer bestellt-der bezahlt" Gesetzt mit Verursacherhaftung. Da traut sich aber kein Politiker ran. Hier ist dringend eine Überprüfung durch das Bundesverfassungsgericht notwendig.


Tja, und da heißt es immer, wir hätten keinen zentralisierten Staat, und durch den Föderalismus ginge hier nichts voran......... :D
:D
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11
Frieden
1 jahr vor
zitiere Dieter:
Schon seit sehr vielen Jahren verschieben der Bund und die Länder Aufgaben an die Landkreis uns Kommunen, ohne dafür einen ausreichenden finanziellen Ausgleicht zu leisten. Unabhängig von den gerade regierenden Parteien. Alle sind an diesem Missständen beteiligt. Und völlig weltfremde Politiker beschließen immer stärkere kompliziert Gesetzte, ohne dafür ausreichendes Personal bereit zu stellen. Was nutzen schärfere Regeln, wenn keine entsprechende Kontrollen dazu durchgeführte werden können? Wir sind schon lange von kaisers Zeiten mit Obrigkeitshörikeit entfernt. Gesetzliche Regel sind schon lange keine Selbstläufer mehr. Wichtig wäre ein "Wer bestellt-der bezahlt" Gesetzt mit Verursacherhaftung. Da traut sich aber kein Politiker ran. Hier ist dringend eine Überprüfung durch das Bundesverfassungsgericht notwendig.


Schau mal nach wer da drin sitzt und welches Parteibuch diejenigen haben die da Entscheiden
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9
Dieter
1 jahr vor
"Schau mal nach wer da drin sitzt und welches Parteibuch diejenigen haben die da Entscheiden"

Hab doch geschrieben "alle Parteien". Und selbst die neuen Parteien, so bald sie in Regierungsverantwortung kommen, setzten diese "Spielchen" bisher genau so fort. An diesem System hat bisher niemand etwas wirklich änder können oder wollen. Hilfreich könnte ein verpflichtendes Mindestausbildungsprogramm für Politiker sein, wie dass für sehr viele Verantwortliche im Ehrenamtsbereich schon lange erforderlich ist. Selbstverständlich mit einer Frist zum Nachholen nach einer erfolgreichen Wahl, um die eine Vielseitigkeit zur gewähren, aber auch die gesellschaftliche Verantwortung aufzuzeigen. Politik ist wohl, außer vielleicht Kneipenwirt, der einzige Bereich, in dem keine Ausbildung erforderlich ist.
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HaHaHa
1 jahr vor
Der Hintern auf dem geritten wird sind die Steuerzahler, Herr Stolz. Die Krankenhausreform ist ein weiterer Tiefschlag gegen das immer schlechter werdende Gesundheitssystem. Das Gejammer über die Defizite der Krankenhäuser ist unehrlich. Die Krankenhäuser werden schlecht bewirtschaftet, schlecht geführt. Wären die Krankenhäuser eine Automobilfabrik würden die Kunden am Ende des Tages statt eines funktionsfähigen Autos einen kaputten Kühlschrank geliefert bekommen und müßten für die schlechte Leistung obendrein eine Lieferpauschale zahlen.
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HaHaHa
1 jahr vor
Märchenstunde vom Feinsten. Die Schieflage der Kommunalfinanzen ist selbstverständlich selbstverschuldet. Staatsversagen aus dem Leerbuch. Die kommunalen Akteure wecken Erwartungen. Sie reichen die Erwartungen an die Landes- und Bundespolitik weiter. Vorgegebene Rechtsansprüche oder von oben beschlossene Standards sind nicht die Ursache. Herr Stolz holen jetzt die Geister ein, die von den Parteien gerufen wurden. Mit der Erklärung der Schieflage hat sich Herr Stolz ein nettes Märchen zurechtgestrickt. Richtig ist nur: Wer bestellt, bezahlt. Die Kommunalpolitik bekommt die Rechnung für die Dienstleistungen, die sie selbst bestellt hat. Der Ruf nach dem Bund ist scheinheilig. Bezahlen müssen letztlich die Steuerzahler.
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HaHaHa
1 jahr vor
Märchenstunde vom Feinsten. Die Schieflage der Kommunalfinanzen ist selbstverständlich selbstverschuldet. Staatsversagen aus dem Leerbuch. Die kommunalen Akteure wecken Erwartungen. Sie reichen die Erwartungen an die Landes- und Bundespolitik weiter. Vorgegebene Rechtsansprüche oder von oben beschlossene Standards sind nicht die Ursache. Herr Stolz holen jetzt die Geister ein, die von den Parteien gerufen wurden. Mit der Erklärung der Schieflage hat sich Herr Stolz ein nettes Märchen zurechtgestrickt. Richtig ist nur: Wer bestellt, bezahlt. Die Kommunalpolitik bekommt die Rechnung für die Dienstleistungen, die sie selbst bestellt hat. Der Ruf nach dem Bund ist scheinheilig. Bezahlen müssen letztlich die Steuerzahler.
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ra
1 jahr vor
Es ist schon Interessant es wird über all Gejammert, aber der größte Teil wählt Immer wieder diese Versager Parteien, ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da reichte noch ein Verdienst (Otto normal Arbeiter) aus. Es wurde Gebaut und auch
sonst das ein oder andere erworben, Ende der 70er wurde nach und nach das amerikanische System
übernommen wie zb. 2 Zusatz Jobs um seinen gewohnten Standard zu halten. Alle rennen mit Scheuklappen durchs Leben und lassen sich weiter verarschen, armes Deutschland.
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Anja Hauser
1 jahr vor
Korrekt heißt es "Geflüchtend:innen". "Flüchtling" ist diskriminierend, weil es sprachlich an "Säugling", "Däumling", "Findling" und "Häuptling" erinnert.
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Heinrich
1 jahr vor
Anja, ist das jetzt Satire???
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Ruffty
1 jahr vor
Wir haben aber diesbezüglich keinen Säugling, keinen Däumling, keinen Findling und schon gar keinen Häuptling an unserer Brust genährt. Sondern ein sprichwörtliches Reptil, welches in der alttestamentarischen Überlieferung einen schlechten Ruf hat.
Und nicht nur da.....
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