Dabei sei ein zentrales Anliegen die Verbesserung der Kinderbetreuung: „Eltern sollten sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder gut betreut werden – nicht nur damit sie arbeiten können, sondern auch, damit Kinder früh bestmögliche Bildung erfahren", erklärt Iftikhar. Die Bundesmittel für Kitas sollen daher auf 4 Milliarden Euro pro Jahr verdoppelt werden. Gleichzeitig setzen sich die Grünen für flexiblere Arbeitszeiten ein. Homeoffice-Regelungen und faire Absprachen mit Arbeitgebern würden Familien erheblich entlasten. „Wir müssen Arbeitswelten so gestalten, dass Familie und Beruf nicht mehr gegeneinander ausgespielt werden", so Iftikhar weiter. Neben der Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht es den Grünen auch um finanzielle Sicherheit für Frauen. Eine Modernisierung des Elterngelds, die unter anderem eine inflationsgerechte Anpassung der Beträge auf 500 bzw. 2400 Euro und eine zweiwöchige „Familienstartzeit“ für beide Elternteile vorsieht, soll jungen Familien zugutekommen. „Gerade am Anfang brauchen Eltern Zeit und finanzielle Sicherheit, um sich auf ihr Kind konzentrieren zu können", so Iftikhar.
Selbstständige Frauen und Gründerinnen stünden häufig vor besonderen Herausforderungen. „Für die Grünen ist deswegen klar: wir wollen den Mutterschutz für Selbstständige absichern und bessere Rahmenbedingungen für Unternehmerinnen schaffen. Frauen sollen sich ohne Existenzangst für Selbstständigkeit entscheiden können – das ist ein wichtiger Schritt zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit“, erklärt Iftikhar. Auch die Schließung des sogenannten „Gender Pay Gaps“ sei eine zentrale Forderung. Durch die Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie und mehr Transparenz bei Lohnangaben sollen unfaire Gehaltsunterschiede beseitigt werden. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – das darf keine Verhandlungsfrage mehr sein“, so Iftikhar.
Frauen, die in Mini-Jobs arbeiten, sollten bessere Perspektiven erhalten. Mit gezielten Anreizen und Informationskampagnen möchten die Grünen sicherstellen, dass mehr Mini-Jobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen überführt werden. „Viele Frauen stecken in Mini-Jobs fest und landen später in der Altersarmut. Das müssen wir verhindern“, betont Iftikhar. Eine besondere Unterstützung ist auch für Alleinerziehende vorgesehen. Haushaltsnahe Dienstleistungen sollen erleichtert und der Anspruch auf 30 Tage Kinderkrankengeld für Alleinerziehende über 2025 hinaus gesichert werden. „Alleinerziehende stehen oft unter enormem Druck. Es ist unsere Verantwortung, sie besser zu unterstützen“, so Iftikhar.
Nicht zuletzt setzen sich die Grünen dafür ein, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Netzwerke und Mentoring-Programme sollen gezielt gefördert werden, um Frauen den Aufstieg in leitende Positionen zu erleichtern. „Gemischte Führungsteams sind nicht nur gerechter, sondern auch erfolgreicher. Wir brauchen endlich echte Gleichberechtigung in den Chefetagen“, so die Bundestagsdirektkandidatin. Mit diesen Maßnahmen wollen die Grünen Frauen nachhaltig stärken und für eine gerechtere Gesellschaft sorgen. „Es reicht nicht, nur Lippenbekenntnisse abzulegen – wir brauchen mutige Entscheidungen und konsequente Politik“, so Mahwish Iftikhar abschließend.




Wer verbirgt sich hinter diesen nichts sagenden Initialen ? Welchen Beruf übst du aus ? Und hast du schon eine Familie gegründet ? Welche Rolle spielst du in deiner Familie ? Ich bin Mahwish sehr dankbar dafür, dass sie sich für unsere demokratische Gesellschaft dermaßen engagiert. Daneben studiert sie und finanziert ihr Studium unter anderem durch Taxifahrten. Alle Achtung. Von ihrem Familienleben haben wir keine Ahnung. Ich wünsche dir und uns, dass du die guten Seiten sehen kannst und dich mit uns für eine sozial gerechte und umweltgerechte Gegenwart engagierst.