Seitens der Bundesarbeitsministerin und der SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi als "Gauner und doof" bezeichnet und fast einer kriminellen Vereinigung gleichgesetzt. Der Zoll hat im ersten Halbjahr 25.000 Betriebe Deutschland weit kontrolliert, dabei ist es lediglich in 146 Fällen zu einem Verdachtsmoment gekommen. In Hessen waren es 18 und im Main Kinzig Kreis ist kein einziger Verstoß gegen das Mindestlohngesetz bekannt. Es lässt sich nicht nachvollziehen, welch Aufwand seitens der Arbeitsministerin hier betrieben wird. Alleine 1.600 neue Stellen beim Zoll sind hierfür geschaffen worden. Hier sucht die Verwaltung nach Arbeit und schafft sich ihre Aufgaben selber. Aufwand und Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Ergebnis, so der Kreisvorsitzende der MIT Volker Rode.
Die zum 1. August 2015 nachgebesserten Positionen im Mindestlohngesetz stehen in keinem Verhältnis zum weiterhin großen Verwaltungsaufwand, den die kleinen und mittleren Betriebe weiterhin leisten müssen, so Rode der auch Mitglied im Bundesvorstand der MIT Deutschland ist. So gehört es zu einer der Kernforderungen der Mittelstandsvereinigung, dass die Überprüfung durch den Zoll durch Beamte in Zivil zu erfolgen hat. Abgesehen davon kann eine Überprüfung im Zuge der turnusmäßigen Überprüfung der Beitragszahlungen für die Sozialversicherung durch eine Betriebsprüfung der Rentenversicherung ohne großen Finanzaufwand vorgenommen werden.
Vielleicht wäre es durchaus sinnvoll, wenn die Bundestagsabgeordneten des Main-Kinzig-Kreises im Zuge ihrer pressewirksamen Sommerreise durch den Kreis den ein oder anderen Betrieb des Mittelstandes besuchen, um sich ein Bild über die wahren Verhältnisse vor Ort zu machen. Anbetracht der verschwindend geringen Unregelmäßigkeiten (0,58 % Verdachtsmomente) und keinem bekannten Fall im Main-Kinzig-Kreis, wäre es angebracht, dass die beiden Bundestagsabgeordneten Bettina Müller und Sascha Raabe den Mittelstand vor den Diffamierungen ihrer Generalsekretärin und weiteren Schikanen durch die Arbeitsministerin in Schutz nehmen.
Beide hatten im Zuge der Diskussion zum Mindestlohn seinerzeit ein Formular zum Mindestlohn lächelnd vor dem Bundestag in die Luft gehalten und die Aussage ihrer Generalsekretärin, dass Mittelständler in Deutschland Gauner oder doof sind, gestärkt. Dies führte bei vielen Mittelständlern im Main Kinzig Kreis zu großem Unmut. Auch darf hier nicht vergessen werden, dass der unsinnige Kontrollaufwand alleine den Bund, ca. 100 Millionen Euro kostet. Geld, das wir mit Sicherheit sinnvoller zur wahren Verbrechensbekämpfung einsetzen sollten, so Volker Rode.


