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Mit Organspendeausweis eigene Entscheidung dokumentieren

Mit Organspendeausweis eigene Entscheidung dokumentieren

Die Bundestagsabgeordnete für Hanau und Region, Dr. Katja Leikert (CDU), macht auf die neue Informationskampagne zur Organ- und Gewebespende aufmerksam, die das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aufgelegt haben.

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Wie Leikert mitteilt, wird das Thema Organ- und Gewebespende in Deutschland von einer großen Mehrheit der Bevölkerung zwar positiv bewertet, jedoch würde nur rund ein Drittel der Bürgerinnen und Bürger einen Organspendeausweis besitzen.

„Es ist wichtig, sich eine Meinung zur Organspende zu bilden und die eigene Entscheidung am besten mit einem Organspendeausweis zu dokumentieren. Das bedeutet gerade für die Angehörigen im Ernstfall eine wichtige Hilfe“, so Katja Leikert, die als Berichterstatterin der CDU/CSU-Fraktion für das Thema Organspende zuständig ist. Der Organspendeausweis dokumentiert die Haltung seines Trägers zur Organspende und kann verschiedene Wünsche ausdrücken. Dabei ist es möglich, sich generell für eine Organ- und Gewebespende auszusprechen, aber auch, eine Entnahme auf bestimmte Organe oder Gewebe zu beschränken oder sich ganz gegen eine Spende zu entschließen.

„Wichtig ist es vor allem, die eigene Entscheidung mit dem Organspendeausweis zu dokumentieren, unabhängig davon, wie diese ausfällt“, unterstreicht Leikert, die in dieser Woche noch Gelegenheit haben wird, mit weiteren Experten auf dem Jahreskongress der Deutschen Stiftung Organspende (DSO) in Frankfurt über aktuelle Entwicklungen bei der Organspende zu diskutieren. Die neue Informationskampagne des Bundesministeriums für Gesundheit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung dient dazu, dem Informationsbedarf in der Bevölkerung gerecht zu werden und die breite Öffentlichkeit stärker für das Thema zu sensibilisieren.

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