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MIT: Profil auf Kreisparteitag gezeigt

MIT: Profil auf Kreisparteitag gezeigt

Auf dem jüngsten Kreisparteitag der CDU, anlässlich der Vorstellung des Wahlprogramms, zeigte sich die wachsende Bedeutung der Mittelstandsvereinigung Main Kinzig.

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Stefan Ament, stellvertretender Kreisvorsitzender der MIT Main Kinzig und selbst Unternehmer, begründete den durch die MIT eingebrachten Antrag zum Kommunalwahlprogramm der CDU Main Kinzig. "Wir wollen jungen Menschen bei ihrer Entscheidung eine Firma zu gründen, helfen und sie unterstützen. Die jungen Unternehmer von heute sind die Arbeitgeber von morgen", so Ament.

Die MIT Main Kinzig setze sich dafür ein, dass die Abteilung Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreises ein regelmäßiges Beratungsangebot für junge Unternehmer und Existenzgründer einrichtet. Dies könne zum Beispiel auf ehrenamtlicher Basis durch ehemalige Unternehmer erfolgen. Die Städte und Gemeinden sind in das Projekt einzubeziehen, so der Kreisvorsitzende der MIT Volker Rode.

"Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist eine solide kommunale Standort- und Strukturpolitik von besonderer Bedeutung. Die Unterstützung dieser Betriebe - zum Beispiel durch konsequente Umsetzung der Möglichkeiten des Vergabegesetzes - erfordert mitunter auch Beratung, um solche Betriebe auf die Chancen und Möglichkeiten aufmerksam zu machen. Der Mittelstand bietet vor Ort nicht nur Arbeits- und Ausbildungsplätze. Darüber hinaus sind mittelständische Unternehmen verlässliche Steuerzahler und die Inhaber resp. Geschäftsleitungen sind überdurchschnittlich in Vereinen, Kirchengemeinden, kommunalen Gremien und Verbänden engagiert, weil sie sich der Region und deren Menschen in ganz besonderer Weise verpflichtet und verbunden fühlen. Eine Förderung dieses Wirtschaftszweiges bietet daher wirtschaftliche und gesellschaftspolitisch erhebliche Vorteile", so Volker Rode, der auch Mitglied im Bundesvorstand der MIT ist.

"Weiteren Handlungsbedarf im Main Kinzig Kreis sieht die MIT für den Mittelstand, denn laut einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung fällt der Mittelstand in Deutschland in Bezug auf Innovation gegenüber den Großunternehmen zurück. Während Großunternehmen mit 500 und mehr Beschäftigten ihre Investitionen in Forschung und Entwicklung in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt haben, sind bei kleineren Unternehmen lediglich nur noch ein Drittel des Aufwandes zu verzeichnen. Bezogen auf den Umsatz erhöhten die Großunternehmen ihre Innovationsausgaben von drei auf 4,7 Prozent, während sie bei kleinen und mittleren Unternehmen von 2,7 auf 1,8 Prozent sank", heißt es in der Pressemitteilung weiter.

"Wir brauchen einen lebendigen Wirtschaftsdialog im Main Kinzig Kreis an dem sich die Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung beteiligen, so der Kreisvorsitzende Rode. Hierzu ist eine bessere Vernetzung zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft wichtig. Zusätzlich muss es uns gelingen, gemeinsam mit dem Land Hessen und dem Main Kinzig Kreis Forschungseinrichtungen im ländlichen Bereich zu etablieren und zu fördern. Eine Region/Kreis die nicht auf Innovation durch Forschung setzt, rutscht schnell in die Bedeutungslosigkeit ab", so der Kreisvorsitzende der MIT Volker Rode.

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