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MIT: „Klimaschutz darf nicht zur Existenzfrage werden“

MIT: „Klimaschutz darf nicht zur Existenzfrage werden“

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Main-Kinzig hat gemeinsam mit dem MIT-Landesverband Hessen einen Antrag für den anstehenden Bundesmittelstandstag eingebracht, der sich klar gegen die Umsetzung der EU-ETS 2 Richtlinie in deutsches Recht ausspricht.

Harth & Schneider

Hintergrund ist die geplante Ausweitung des EU-Emissionshandels auf die Sektoren Verkehr und Gebäude ab 2027 – mit dramatischen Kostenfolgen für Mittelstand, Industrie und private Haushalte.

Patrick Heck, Kreisvorsitzender der MIT Main-Kinzig und CDU-Kandidat zur Kreistagswahl 2026, warnt eindringlich: „Die Umsetzung der EU-ETS 2 Richtlinie wäre ein wirtschaftspolitisches Hochrisiko-Experiment mit unklarer Wirkung, aber klar absehbaren Verlierern: kleine und mittlere Unternehmen, Pendler, Familien, Vermieter und Mieter. Klimaschutz darf nicht zur Existenzfrage für unseren Mittelstand werden.“

Der Antrag fordert konkret:

  • eine Aussetzung oder grundlegende Überarbeitung der EU-ETS 2 Richtlinie auf europäischer Ebene,
  • die Nichtumsetzung der Richtlinie in deutsches Recht,
  • eine intensive innerparteiliche Debatte in der Union über wirtschaftsfreundlichere Alternativen,
  • klare Vorgaben für Kostenstabilität, Wettbewerbsfähigkeit und soziale Abfederung,
  • sowie konkrete Gespräche zwischen MIT- und CDU-Bundesvorstand, um einen gemeinsamen Maßnahmenplan zur Verhinderung der Umsetzung zu entwickeln.

"Laut Prognosen könnte der CO₂-Preis auf 220 € pro Tonne oder sogar noch höher steigen – bei einem aktuellen Stand von rund 55 €. Die Bandbreite möglicher Preisentwicklungen (60–380 €/Tonne) zeigt, wie unberechenbar die Belastungen für Unternehmen und Haushalte wären. In dieser Unsicherheit kann kein Unternehmen vernünftig planen“, so Heck weiter. „Statt die Wirtschaft zusätzlich zu belasten, brauchen wir Investitionssicherheit, stabile Rahmenbedingungen und technologieoffenen Klimaschutz ohne ideologische Scheuklappen“ ergänzt der stellvertretende Kreisvorsitzende Lukas Henke.

Besonders betroffen seien energieintensive Branchen, der Logistiksektor, das Handwerk und die Wohnungswirtschaft: "Auch Verbraucherinnen und Verbraucher müssten mit deutlich steigenden Preisen rechnen – für Mobilität, Heizen und Wohnen. Nach Ansicht der MIT Main-Kinzig ist die EU-ETS 2 Richtlinie in ihrer aktuellen Form unausgereift und gefährdet Arbeitsplätze, Wettbewerbsfähigkeit und sozialen Frieden. Deutschland sollte sich in Brüssel für eine praxisnähere, planbare und wirtschaftlich tragfähige Lösung einsetzen."

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Kommentare

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Rotbart aus GN
8 monate vor
Ach, Gottele. Der Co2 Preis also auf schwindelerregende 300 Euro pro Tonne. Tja, dann wird sekundär auch der Strom und Fernwärme teurer. Blöd, ne?

Für mich heisst das aber nur max. plus 2000 Euro für Gas, Diesel Benzin p.a. bei aktuell 3500 Euro Energiekosten all inkl. bereits saftiger Zusatzabgaben (Märchensteuer auf bereits versteuertes EK) for the family, cars and house. Also ein Kurzurlaub weniger. Klingt schlimm? Nee, billiger als 2x E Auto und 1x Wärmepumpe plus PV bei fragwürdigen Gestehungskosten.

Schade um die Industrie, welche dicht machen wird. Chemie, Pharma, Maschinenbau, Automobilindjstrie mkt Zulieferern. Aber das sind ja nur böse Kapitalisten und beschäftigen ja auch keine Arbeitnehmer. Jedenfalls keine ohne Ausbildung. Finde den Fehler.

Stattdessen bauen wir energiefressende Rechenzentren ohne Personal weil wir zu faul und doof sind, ein Lexikon zu benutzen.

Menschheit hat fertig. Und Deutschland geht voran.
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W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
8 monate vor
Schaut man sich die ganze Ironie mal in Ruhe an, wird’s eigentlich nur noch absurder.

Man geht arbeiten (zumindest manche von uns), versteuert sein Gehalt, kauft sich davon etwas – und darf gleich nochmal Steuern zahlen.

Manche Dinge werden zusätzlich besteuert, nur weil man sie überhaupt besitzt (Grundstück, lässt grüßen).

Legt man Geld zurück, werden sogar die Zinsen auf das bereits versteuerte Geld nochmal besteuert.
Und wenn man sich dann irgendwann seine Rente oder Versicherung auszahlen lässt – na klar, wieder Steuern.

Am Ende wird jeder Euro doppelt und dreifach durch den Fleischwolf gedreht, während sich der Staat überall hemmungslos bedient.

Länder, die ihre Bürger nicht bis auf den letzten Cent ausquetschen, nennt man dann abfällig ‚Steueroasen‘ – so, als wäre es etwas Schlimmes, sich diesem Irrsinn entziehen zu wollen.
Und wehe, man bekommt ein schlechtes Gewissen, weil man einfach genug vom Dauer-Melkstand Steuerstaat hat.
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Old white man
8 monate vor
Halleluja, man sollte die gebrochenen Herzen sammeln, wie Kerbbänder. Sind wir Schwerenöter, welche Herzen brechen? Ach, wie romantisch.
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13
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
8 monate vor
Als ob im EU-Parlament mit Ursula & Co. auch nur einer einen Moment darüber nachdenken würde, was kleine Unternehmer oder Familien wirklich belastet.

Wer die Entscheidungen, Verordnungen und Gesetze der letzten Jahre verfolgt, sieht doch klar: Es geht nicht um Entlastung, sondern darum, dass die Kassen von Staat und EU immer schön klingeln.

Und wofür? Um Kriege zu finanzieren und fremde Länder durchzufüttern, während die eigenen Leute zur Kasse gebeten werden. Aber klar – Hauptsache die Ideologie stimmt, alles andere ist Nebensache.
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Prof. ad. Wilfried W
8 monate vor
Na, dann füge ich meinem Reminder-Statement noch hinzu:
"Als Beteiligter ..."
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Prof. ad. Wilfried W
8 monate vor
Reminder:
Ende der 1980er Jahre wurde die "Government-funded-strategy"
(= "Aussaugen eines Staates") konzipiert.

Um den "Angst-Level" immer hoch zu halten, bedarf es alle paar
Jahre (ugs: "Eine neue Sau, die durch's Dorf gejagt wird").

Das Thema "Klima" ist eine davon.

Denn: Es ist recht einfach, die Massen zu manipulieren.
Siehe dazu: Gustave Le Bon (1895), dem Begründer der
Massenpsychologie.
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Irina
8 monate vor
Um mal auf Ihre Argumentation kurz einzugehen: für mich ist die „Sau“ der AfD und der anderen Rechtspopulisten hierzulande und in den anderen Ländern, die immer weiter abdriften, das Thema Migration. Das könnte man genauso mit ihren Quellen begründen, wie sie das mit dem Klima machen. Wenn sie tatsächlich ein Professor sind, dann lesen Sie doch mal die ganzen Berichte der weltweit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie müssten doch in Mathematik und Statistik und vielleicht sogar auch in Physik gut bewandert sein, um die ganzen Argumentationen und Statistiken und Berechnungen dahinter nachvollziehen zu können. Beim Klima ist das anders: es ist reine Physik und Mathematik. Im übrigen kurz die Frage: Wo sollen denn all die Menschen hin, die in den Teilen der Welt leben, die in 2050 nicht mehr bewohnbar sind? Im übrigen, ein Teil der Klimaflüchtlinge wird auch aus Südeuropa kommen, denn da gibt es auch massive Wasserknappheit und Europa ist der Kontinent, der sich am schnellsten aufheizt. Lesen Sie doch mal zur Abwechslung, fundierte zeitgenössische wissenschaftliche Literatur.
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8
Rotbart aus GN
8 monate vor
Niemand, der älter als 40 Jahr alt ist, würde widersprechen, wenn es um das Thema Klima geht. Ja, es wird wärmer. Wo ist der Winter mit Schnee und Eis?

Aber das der Anstieg nicht auch mit der zunehmenden Menscheit UND ihrem Energiehunger einhergeht wird auf Energiehunger reduziert. Warum sollte man auch Bevölkerungswaxhstum besteuern können oder wollen. Das braucht man doch für die steigenden Steuereinnahmen und Rentenbeiträge.
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Od white man
8 monate vor
Als China die Einkindpolitik erklärte, war es nicht der Klimawandel oder steigende Meeresspiegel, welcher dazu führte. Es war die Angst, dass hungernde, arbeitslose Chinesen eine interne Gefahr für die regierende Partei hätten werden können. Der Aufstand 1989 damals, schon vergessen?

Und so dient das Gesxhwafel um Emmissionen nur zur Domestizierung der Bevölkerung. Wie es die Kirche über Jahrthunderte durch Angst vor dem Fegefeuer durchzog.

Und final. Ja es gibt einen Klimawandel. Ob mit oder ohne uns Menschen. Evtl. verstärken wir den Trend. Die Menge an CO2, welche wir max freisetzen könnten, war schonmal Teil der Atmosphäre. Ein wesentlich grösserer Teil wurde allerdings längst carbonatisch gebunden. Dank kleiner Muscheln, Schalentieren, Korallen. Aber ganz ohne uns.
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Proximo
8 monate vor
Wie viele Andere, machen auch Sie den Fehler und reduzieren die Afd auf das Thema Flüchtlinge. Kleiner Tipp: Es gibt viele weitere Probleme, die die Menschen in Deutschland beschäftigen. Wenn man sich die Umfragewerte anschaut, kommt man zu dem Schluss, dass immer weniger Wähler den etablierten Parteien zutrauen, die Probleme zu lösen. Schon gar nicht die, die diese Parteien verschuldet haben.

Zitat:
Im übrigen, ein Teil der Klimaflüchtlinge wird auch aus Südeuropa kommen..
Menschen aus Südeuropa machen in der Regel keine Probleme, man schaue sich beispielhaft die vielen Italiener in Deutschland an. Probleme machen Menschen aus anderen Kontinenten, die mehrheitlich bildungsfern sind und - und das ist das Wichtigste - die anders sozialisiert sind. Mittelalterliche Wert- und Moralvorstellungen sind nun mal nicht kompatibel mit den unsrigen.
Nur mal so:
- "Merkelpoller" an Weihnachtsmärkten gibt es nicht wegen Italiener.
- Waffenverbotszonen gibt es nicht wegen Italiener.
- Absagen von Volksfesten gibt es nicht wegen Italiener.
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Konrad
8 monate vor
Tolle Ablenkungsstrategie mit wahllosen historischen Daten, Herr Professor.
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