Bei den anstehenden Neuwahlen wurden zwei Repräsentanten der Mittelstandsvereinigung Main-Kinzig in den Landesvorstand gewählt. Neben Volker Rode (Gelnhausen), zum Stellvertretenden Landesvorsitzenden, wurde Stefan Amend (Gründau) als Beisitzer in den Landesvorstand gewählt. „Damit wurde der Einfluss des Main-Kinzig-Kreises auf Landesebene deutlich gestärkt“, kommentierte Rode das Ergebnis.
Der Mittelstandsvereinigung Hessen hat ihren Mitgliederstand steigern können, was nach Einschätzung von Rode, der auch Vorsitzender des Kreisverbandes der MIT Main-Kinzig ist, dem großem Engagement des gesamten MIT vor Ort bis zum Bund zu verdanken ist. Ob beim Mindestlohngesetz, der geplanten Arbeitsschutzverordnung und Abschaffung der kalten Progression überall hat die MIT ihren Einfluss positiv geltend gemacht. In diesem Zusammenhang hat der Generalsekretär CDU Hessen, Manfred Pentz MdL, die wichtige Bedeutung der MIT Hessen betont. Man brauche die Unterstützung der MIT für eine erfolgreiche gemeinsame Arbeit.
In der „Fuldaer Erklärung“, die einstimmig von den Delegierten des Landesmittelstandstages verabschiedet worden ist, wurde die aktuelle Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Bundesarbeitsministerin als „Schritt in die falsche Richtung“ kritisiert. Insbesondere die Häufung von Bürokratisierungs- und anderen Bevormundungsmaßnahmen schränkt das unternehmerische Handeln im Mittelstand stark ein. Die MIT fordert, dass die unternehmerische Freiheit nicht weiter angetastet und bisherige Einschränkungen zurückgenommen werden. Zukünftig wünschen sich die Mittelständler mehr Sachverstand und Sachlichkeit in den beiden Ministerien Wirtschaft und Arbeit und die Bitte, bei neuen gesetzlichen Regelungen auf eine bessere Praxistauglichkeit zu achten.
Unser großes Ziel ist es weiterhin, so der Volker Rode, der auch Mitglied im Bundesvorstand der MIT ist, festgefahrene Strukturen aufzubrechen und Politik zu beleben. Das geht nur gemeinsam mit den Menschen, deshalb laden wir alle ein sich an unserer Initiative zu beteiligen und sich mit Ihren Erfahrungen und Ideen einzubringen, damit wir unser Land wieder mit Erfolg und Perspektive gestalteten können, so Volker Rode.



