Nachdem der Landrat verzweifelt die Notbremse gezogen und ein rasches Mediationsverfahren eingeleitet habe, stehe der Schuldezernent Zach blamiert und „ziemlich nackt“ da. Nach Ansicht von Rolf Müller, der über zwei Jahrzehnte an der Spitze der CDU-Kreistagsfraktion stand, hat der Grünen-Politiker Zach „eigentlich alles falsch gemacht, was man bei politischen Entscheidungen nur falsch machen kann und zwar sowohl in der Form als auch in der Sache“. Schwerwiegende Entscheidungen wie Veränderungen an Schulstandorten müssten vor allen Dingen mit den Betroffenen, den Eltern und den Lehrern, besprochen werden und dürften nicht in Pressekonferenzen nach dem Motto „Vogel friss oder stirb“ von oben herab verkündet werden. „Dieses Vorgehen hat nichts mit Transparenz und demokratischer Diskussion zu tun, wie sie die Grünen immer fordern“, sagte Rolf Müller.
Der Landtagsabgeordnete Dr. Rolf Müller hält einen Rücktritt des Kreisbeigeordneten Zach (Die GRÜNEN) für unumgänglich. „Wer ohne jegliches Fein- und Fingerspitzengefühl mit dem Holzhammer ein so sensibles Thema wie kleine Schulstandorte im ländlichen Raum behandelt, dem sollte man die komplizierte Problematik der Schulentwicklung nicht länger überlassen“, sagte Rolf Müller.
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