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„Neubau einer Schienenstrecke im Suchraum nördlich von Gelnhausen“

Erste Vorbereitungsschritte zur Durchführung eines Raumordnungsverfahrens zum länderübergreifenden Vorhaben „Ausbau- /Neubaustrecke Hanau-Würzburg/Fulda“ sind eingeleitet worden.

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Die Regierungspräsidien Darmstadt und Kassel sowie die Regierung von Unterfranken haben für den Projektabschnitt „Neubau einer Schienenstrecke im Suchraum nördlich von Gelnhausen“ die Durchführung eines Scoping-Termins zum Raumordnungsverfahren (ROV) angesetzt. Der Scoping-Termin findet am 22. Januar 2015 ab 10.00 Uhr in der Stadthalle Gelnhausen statt. Die Bahnstrecke Frankfurt – Fulda ist überlastet und soll durch eine Anbindung an die Schnellfahrstecke Fulda - Würzburg ertüchtigt werden. Im Mittelpunkt der verkehrlichen Zielsetzung des Bahnprojektes steht daher die Beseitigung des Kapazitätsengpasses im Kinzigtal sowie im Fliedetal. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt stehen geplante Trassenkorridore noch nicht fest.

Der Scoping-Termin ist ein behördeninterner Termin in der Vorbereitung eines Raumordnungsverfahrens unter Hinzuziehung von Fachbehörden, Kommunen und Vereinigungen. Er dient dazu, die DB Netz AG zu beraten, welche Unterlagen sie für die Raum- und Umweltverträglichkeitsuntersuchungen im noch folgenden Raumordnungsverfahren vorzulegen hat. Im Raumordnungsverfahren wird ein raumbedeutsames Vorhaben in einem behördeninternen Abstimmungsverfahren unter überörtlichen Gesichtspunkten auf seine Raumverträglichkeit geprüft. Die Unterlagen zum Scoping- Termin (Tischvorlage) sind auf der Homepage der Regierungspräsidien eingestellt. Der Scoping-Termin wird als Antragskonferenz für die Öffentlichkeit geöffnet. Interessierte Bürger können an der Antragskonferenz teilnehmen.

Die Regierungspräsidien weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Erörterung von Einwendungen und Bedenken gegen das Vorhaben nicht Gegenstand des Scoping-Termins sind. Dies bleibt dem späteren ROV und nachfolgenden Planfest-stellungsverfahren, in denen die Öffentlichkeit beteiligt wird, vorbehalten. In dem Scoping-Termin geht es vielmehr darum, dass die DB Netz AG Informationen darüber erhält, in welchem Umfang sie welche Inhalte für die Umwelt- und Raumverträglich-keitsstudie erarbeiten muss.

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