„Ein Projekt dieser Größe und dieser Komplexität braucht einen eigenen Projektleiter. So hatte ich Minister Al-Wazir in einer Gesprächsrunde in Wiesbaden vor wenigen Tagen verstanden. Um das Ausbauprojekt auf der Zielgeraden zu beschleunigen, sollte er diesen Plan nun in die Tat umsetzen“, fordert der Kreisbeigeordnete.
In seinem Schreiben an Tarek Al-Wazir bekräftigt Zach, dass die Kreisspitze, die beteiligten Rathäuser, die IHK und viele weitere Akteure des Kreises gemeinsam mit dem Ministerium im Grunde das gleiche Ziel verfolgten: einen zügigen Ausbau der Gleisstrecke von Hanau über Maintal nach Frankfurt. Die jüngste Sperrung des Frankfurter S-Bahntunnels sowie die Behinderungen im Fernverkehr durch die Hitzeschäden auf einigen Gleisabschnitten bewiesen die Anfälligkeit des Nadelöhrs in Frankfurt und „den weiteren Ausbaubedarf des Schienenverkehrs im Ballungsraum Frankfurt“, wie Zach in seinem Brief ausführt. Zach selbst hatte zudem in den vergangenen Wochen mehrfach auf das steigende Verkehrsaufkommen zwischen Frankfurt und Umland hingewiesen, nicht zuletzt auf den Verbindungsstrecken von Wetterau und Main-Kinzig in die Mainmetropole.
Tarek Al-Wazir hatte angekündigt, einige Prüfvorgänge zu beschleunigen. Darüber hinaus habe Al-Wazir erwogen, für eine Zusammenfassung größerer Unterlagenpakete „eine sogenannte Projektgruppe beziehungsweise einen Projektbeauftragten aus Ihrem Ministerium weiter zu unterstützen beziehungsweise für die Verhandlungen mit dem Bund zu koordinieren und entscheidungsreif aufzubereiten“, schreibt Zach. In dieser Überlegung unterstütze Zach den Minister und fordere Al-Wazir dazu auf, den Projektleiter oder die Projektleiterin konkret zu benennen.
„Nach meiner Ansicht hätten wir uns in der jahrzehntelangen Planungsphase viel Zeit und Nerven sparen können, wenn es einen direkten und vermittelnden Ansprechpartner im Verkehrsministerium gegeben hätte“, erklärt Zach. „Ich hoffe, dass sich diese Lücke in der entscheidenden Phase jetzt schließen lässt.“



