„Wir sind als CDU nicht nur stärkste Kraft im Main-Kinzig-Kreis geworden, sondern haben mit Johannes Wiegelmann und Pascal Reddig auch beide Direktmandate mit starken Ergebnissen gewonnen. Beide Kandidaten haben sich mit diesem Erfolg, der auch angesichts des neuen Wahlrechts alles andere als selbstverständlich ist, für ihren großen Einsatz undihren professionellen Wahlkampf selbst belohnt. Darüber sind wir sehr glücklich", heißt es in einer Pressemitteilung.
Und weiter: "Die CDU ist damit die einzige Partei aus dem Main-Kinzig-Kreis, die Abgeordnete in den Bundes- und in den Landtag entsendet. Das ist ein Novum in der Geschichte des Main-Kinzig-Kreises. Wir sind uns dieser besonderen Verantwortung bewusst und werden uns im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger in Wiesbaden und Berlin für die heimische Region einsetzen. Ein großes Dankeschön gilt der langjährigen Bundestagsabgeordneten Katja Leikert, die nicht mehr zur Wahl angetreten ist. Katja Leikert hat den Main-Kinzig-Kreis fast zwölf Jahre lang sehr erfolgreich in Berlin vertreten. Sie war ein Garant für zuverlässige Arbeit, für eine Politik mit Stil, Maß und Mitte und ein Aushängeschild für unsere Partei. Nachdenklich muss alle Vertreter der demokratischen Mitte stimmen, dass mit AfD, Linkspartei und BSW ein Drittel aller Wählerstimmen an populistische und russlandfreundliche Parteien gegangen ist. Darum ist es jetzt besonders wichtig, die Regierungsbildung schnell anzugehen und die von der Bevölkerung erwarteten Lösungen zu liefern. Auch wenn die parteiintern angepeilte Zielmarke von 30 Prozent der Zweitstimmen nicht erreicht worden ist, ist es beeindruckend, wie die CDU Main-Kinzig in den zurückliegenden Wochen gekämpft hat. Ich habe lange nicht mehr eine so gut mobilisierte Partei erlebt. Der Wahlabend und auch die abschließende gemeinsame Feier haben noch einmal deutlich gemacht, wie sehr die Partei zusammenhält. Ein riesiger Dank gilt allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die diesen Erfolg erst möglich gemacht haben.“



Kommentare
Die CDU ist von selbständigen Handlungsoptionen weit entfernt. Die Zusammenarbeit mit der AfD traut sich die Parteispitze nicht. Abgesehen von dem Mediendruck fehlt der AfD jede Regierungserfahrung.
Große Koalition: Mit der SPD kommt die CDU nur auf mikrige 45 Prozent. Die Titulierung "Große Koalition" ist eine großmäulige Mogelpackung.
Wenn Merz zwei Jahre durchhält, wäre das ein Erfolg. Bedingung: Das nächste Wahlergebnis liegt noch über 25 Prozent.
Dummerweise sieht man keine eigenen Fehler, sondern such immer bei den anderen.
So sehen z.b. auch die Grünen die Schuld ihrer Klatsche nicht in ihrer Politik.
Aber, irgendwann kommt vielleicht die Erleuchtung.
Sofern keine Dunkelflaute herrscht!