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"Rojava muss bleiben! Hoch die internationale Solidarität!"

"Rojava muss bleiben! Hoch die internationale Solidarität!"

Der Kreisverband DIE LINKE  Main-Kinzig will ein Zeichen gegen völkerrechtswidrige Kriegshandlung in der Türkei setzen. 

"Der Initiativantrag der Linken im MKK zu den jüngsten Giftgasanschlägen auf die kurdische Bevölkerung im Irak wurde vom Parteitag der Hessischen Linken in Dietzenbach zu 99 Prozent angenommen. Die Linke in Hessen fordert damit, die völkerrechtswidrigen Kriegshandlungen der Türkei im Nordirak, Nordsyrien und Rojava sofort zu stoppen. Wenige Tage zuvor wurde dieser Antrag der Stadtverordnetenversammlung in Hanau von der Fraktion DIE FRAKTION vorgelegt. Leider wurde der Antrag bereits im Vorfeld abgeschmettert und schaffte es nicht auf die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung in Hanau", heißt es in einer Pressemitteilung.

Emine Pektas, Stadtverordnete in der Stadtverordnetenversammlung Hanau und Mitglied des Kreistages des MKK ist eine Initiatorin des Antrages. Sie engagiert sich seit Ihrer Jugend für Frieden in Kurdistan: „Das kurdische Volk ist die größte Volksgemeinschaft ohne eigenes Land. Seit Jahrzehnten versucht die kurdische Bevölkerung ihre friedliche und demokratische Gesellschaftsform zu etablieren. Leider werden diese Bemühungen immer wieder durch kriegerische Angriffe aus der Türkei verhindert. Wir verurteilen die anhaltenden Kriegshandlungen der Türkei gegen kurdische, alevitische, yezidische und christliche Volksgruppen in Nordsyrien, die dazu führen, dass alleine in einer Woche 17 Freiheitskämpfer*innen durch Giftgas getötet wurden. Um diese Taten zu vertuschen, wird die Berichterstattung in der Türkei auch dieses Mal aktiv behindert: 11 Journalist*innen, die über den Giftgasanschlag berichten wollten, wurden umgehend in Ankara verhaftet. Prof. Dr. Sebnem Korur Fincanci, ein namhafter Mediziner und Inhaber eines Lehrstuhls in Istanbul, verurteilte die Gräueltaten des Giftgasanschlags öffentlich und wurde ebenfalls direkt inhaftiert. Wir fordern die sofortige Freilassung der Gefangenen und einen Stopp der Giftgasanschläge gegen die Freiheitsbestrebungen der kurdischen Bevölkerung! Rojava muss bleiben! Hoch die internationale Solidarität!"

 

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