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Main-Kinzig: Flixbus drängt Citroen ab

Ein Pkw-Fahrerin aus dem Main-Kinzig-Kreis ist am Sonntagmittag auf der A3 bei Waldaschaff von einem Fernreisebus abgedrängt worden, woraufhin ein weiteres Fahrzeug in einer Betonwand landete.

CID

Laut Polizeiangaben handelte es sich vermutlich um einen „Flixbus“, der anschließend weiterfuhr. Die Autobahnpolizei in Hösbach hat die Ermittlungen übernommen.

Gegen 11.50 Uhr soll der unbekannte Fahrer des Busses auf der Fahrt in Richtung Würzburg vom rechten auf den mittleren von drei Fahrstreifen ausgeschert sein, um ein vorausfahrendes Fahrzeug zu überholen. Dabei hat der Bus laut Polizei den auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden Citroen aus dem Main-Kinzig-Kreis nach links auf den dritten Fahrstreifen abgedrängt. Dort kam es zum seitlichen Zusammenstoß des Citroen mit einem VW Polo aus dem Landkreis Aschaffenburg. Der Polo wurde dabei seinerseits nach links gedrückt und prallte gegen die Betonwand in der Fahrbahnmitte. Die Fahrerin aus dem Main-Kinzig-Kreis behielt ihr Fahrzeug unter Kontrolle und hielt auf dem Standstreifen an. Der Bus fuhr weiter, eine Fahndung blieb zunächst erfolglos. Zu einem Zusammenstoß zwischen Bus und Citroen kam es nicht.

Der VW Polo war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Citroen konnte die Fahrt fortsetzen. Die Schadenssumme beträgt etwa 8.500 Euro. An der Unfallstelle waren der Stand- und der rechte Fahrstreifen bis gegen 13.10 Uhr gesperrt. Der Verkehr rollte zweispurig links vorbei. Hinweise auf den flüchtigen Omnibus erbittet die Autobahnpolizei in Hösbach unter Tel. 06021/857-2530.

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