Während die 28-Jährige großes Glück hatte und mit leichteren Verletzungen davon kam, verlor ein Verkehrsteilnehmer aus Osnabrück sein Leben.
Ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei Göttingen zufolge befuhr ein 43 Jahre alter LKW-Fahrer aus Rumänien am Mittwoch gegen 18 Uhr die A7 in Richtung Hannover und geriet dabei aus noch ungeklärter Ursache beim Abbremsen in einer Gefällstrecke zwischen der Werratalbrücke und der Anschlussstelle Hannoversch Münden/Lutterberg vom rechten Hauptfahrstreifen nach links auf die beiden Überholfahrstreifen und touchierte dabei den Mercedes der 28 Jahre alten Frau aus dem Main-Kinzig-Kreis. Sattelzug und Mercedes durchbrachen anschließend die Mittelschutzplanke, auf der Südfahrbahn kollidierte der LKW mit zwei entgegenkommenden PKW, einem Volvo und einem Mitsubishi, ehe er auf dem Randstreifen eingeknickt stehen blieb. Der Mercedes der 28-Jährigen kam am Böschungshang der Südfahrbahn zum Stehen.
In dem entgegenkommenden Volvo aus dem Landkreis Osnabrück saßen zum Zeitpunkt des Unfalls drei Personen. Bei der Kollision mit dem LKW wurde der 47 Jahre alte Beifahrer des Wagens so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Die 46 Jahre alte Fahrerin sowie ein im Fond sitzender 13-jähriger Junge wurden schwer verletzt. Der 51 Jahre alte Fahrer des Mitsubishi aus dem Landkreis Oder-Spree (Brandenburg) und seine 17-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall in ihrem Auto eingeklemmt und ebenfalls schwer verletzt. Sie mussten von der Feuerwehr befreit werden. Die Höhe des entstandenen Gesamtschadens beträgt nach ersten Schätzungen rund 170.000 Euro.



