13 Personen wurden 2019 dabei zum Teil schwer verletzt. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sind bei vier Wildunfällen im Main-Kinzig-Kreis glücklicherweise keine Personen verletzt worden. Es entstand allerdings an den beteiligten Kraftfahrzeugen ein Gesamtschaden von fast 10.000 Euro. Vier Rehe sind bei den Unfällen verendet.
Die Unfallserie begann am Dienstabend, gegen 22 Uhr, auf der Landesstraße 3009 in Fahrtrichtung Langenselbold. Hier wurde ein Toyota-Aygo durch ein auf die Fahrbahn laufendes Reh beschädigt. Um 23.30 Uhr kollidierte ein BMW X6 auf der Bundesstraße 276 von Birstein kommend in Richtung Neuenschmidten mit einem Reh. Auf der Landesstraße 3196 zwischen Jossa und Marjoß ereignete sich gegen 5.20 Uhr ein Unfall mit einem Rotwild. Das Tier wurde von einem Mitsubishi Outlander erfasst. Fast zeitgleich stieß ein 1er BMW auf der Landesstraße 3347 zwischen Nidderau-Ostheim und Bruchköbel-Roßdorf mit einem Reh zusammen. Bekannte Streckenabschnitte, an denen häufig ein Wildwechsel stattfindet, sind in der Regel mit Geschwindigkeitsbegrenzungen oder mit dem Verkehrszeichen "Wildwechsel" ausgeschildert.
Die Polizei führt in diesen Bereichen auch immer wieder Kontrollen durch, da sich Fahrzeugführer oftmals nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten. Es wird empfohlen, auf den gekennzeichneten Wildwechselstrecken besonders achtsam und langsam zu fahren; schließlich reagieren Tiere nicht wie Verkehrsteilnehmer. Wenn Wildtiere sich im Bereich der Fahrbahn aufhalten oder die Straße plötzlich queren, sollte man auf jeden Fall abbremsen, hupen und das Licht am Fahrzeug abblenden. Ist ein Zusammenstoß unvermeidbar, sollte das Lenkrad festgehalten und möglichst die Fahrspur beibehalten werden. In der Regel sind die Gefahren für Sie selbst und den Gegenverkehr bei Ausweichmanövern höher als der Zusammenstoß selbst. Sollte es dennoch zum Unfall gekommen sein, sichern sie die Unfallstelle ab und verständigen sie umgehend die Polizei.



