„Die Lesung ist ein Highlight unserer diesjährigen Buchwoche“, erklärte Elke Höhler, die Konrektorin der Schule. „Wir möchten unseren Schülern nicht nur die Freude am Lesen näherbringen, sondern auch die Bedeutung von Literatur als Tür zu neuen Welten und Ideen vermitteln.“ Alle Schülerinnen und Schüler der 2. bis 4. Klassen waren zu einer spannenden und inspirierenden Autorenlesung eingeladen. Der bekannte Kinderbuchautor Martin Scheffner hatte am 18. November aus dem Buch „Rufus ist sauer“, vorgelesen, das von einem zornigen kleinen Kürbis handelt. Er fesselte die Kinder nicht nur mit seiner Geschichte, sondern gab auch einen Einblick in den kreativen Prozess des Schreibens und in die Entstehung eines Bilderbuchs. Schwerpunkt bildeten seine Illustrationen, wobei alle Kinder unter seiner Anleitung am Ende einen Kürbis zeichnen und das Bild mitnehmen durften.
Beim Vorlesewettbewerb der Kinder aus den Jahrgangsstufen zwei bis vier herrschte große Aufregung. Nach spannenden Vorrunden in den Klassen, in denen zahlreiche Kinder ihre Lesekünste präsentierten, standen nun die Finalistinnen und Finalisten fest, die im Endausscheid gegeneinander antraten. Die Jury setzte sich in diesem Jahr aus drei bekannten Personen der Schule zusammen: Die ehemalige Schulleiterin Barbara Eisenkolb, die langgediente Schulleitungsassistentin Carola Scholz und eine Betreuerin der Schülerbibliothek Angela Gerigk bewerteten mit viel Erfahrung und großem Einfühlungsvermögen die Leistungen der Kinder. Dabei achteten sie besonders auf Lesetempo, Betonung, Textverständnis und den Mut, vor Publikum aufzutreten. Alle Teilnehmenden überzeugten durch ihr Engagement und ihre Begeisterung für das Lesen.
Die Siegerinnen und Sieger wurden am Freitag in der Turnhalle vor der versammelten Schülerschaft geehrt. Sie konnten sich über Buchpreise freuen, um ihre Leselust weiter zu fördern. Auch alle anderen Finalistinnen und Finalisten wurden mit großem Applaus bedacht und mit Trostpreisen für ihren Einsatz gewürdigt. Der Vorlesewettbewerb zeigte wieder einmal, wie wichtig und inspirierend Lesen in der Grundschule ist.
Den Abschluss der Buchwoche bildete die Vorlesestunde in allen Klassen. Anlässlich des bundesweiten Vorlesetags wurde von besonderen Gästen vorgelesen. Mütter, Großeltern, Partner von Kolleginnen und Betreuerinnen der Bücherei nahmen sich Zeit, um spannende, lustige und nachdenkliche Geschichten mit den Kindern zu teilen. Ob Bilderbuch, Abenteuergeschichte oder klassisches Kinderbuch – die Vielfalt der ausgewählten Texte sorgte für strahlende Gesichter und neugierige Fragen.
Schulleitung und Lehrkräfte zeigten sich begeistert von der regen Beteiligung: „Es war wundervoll zu sehen, wie aufmerksam und begeistert die Kinder zugehört haben. Solche Momente stärken nicht nur die Lesekompetenz, sondern auch das Gefühl einer lebendigen Schulgemeinschaft“, meinte die Schulleiterin Claudia Klimt. Die Schulgemeinde dankt dem Förderverein, ohne dessen finanzielle Unterstützung dieses gelungene Event nicht möglich gewesen wäre.



