Die Schülerinnen und Schüler erwartete eine abwechslungsreiche und spannende Woche, in der sie politische, historische und kulturelle Eindrücke sammeln konnten.
Ein Höhepunkt war der Besuch des Reichstagsgebäudes, bei dem die Klassen einen Einblick in die Arbeit des Deutschen Bundestages erhielten und die beeindruckende Glaskuppel besichtigten. Auch geschichtlich hatte die Fahrt viel zu bieten: Besonders eindrucksvoll war der Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt der Stasi. Ebenso beeindruckte das Olympiastadion, das nicht nur sporthistorische Bedeutung hat, sondern auch architektonisch beeindruckt.
Kulturell erkundeten die Schülerinnen und Schüler unter anderem die berühmte East Side Gallery, an der sie moderne Kunst und deutsche Geschichte auf eindrucksvolle Weise vereint erleben konnten. Natürlich durfte auch das Kulinarische nicht fehlen: Für viele war es ein besonderes Highlight, angesagte Food-Hotspots auszuprobieren, die sie zuvor aus Instagram kannten. So wurde die Reise auch zu einem kleinen gastronomischen Abenteuer.
Begleitet wurde die gesamte Woche von wunderbarem Wetter, das die Erkundung der Hauptstadt zusätzlich erleichterte. Besonders begeistert waren die Schülerinnen und Schüler davon, dass sie viele Programmpunkte auch selbstständig und in kleinen Gruppen mit der U-Bahn erkunden durften. Insgesamt blicken alle Beteiligten auf eine abwechslungsreiche, lehrreiche und rundum gelungene Abschlussfahrt zurück, die sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.





Kommentare
Und das vor allem in kultureller Hinsicht!
Was die Großauheimer Abschlussklasse erleben durften, hat uns vor rund 50 Jahren auch begeistert.
Nur in etwas anderer Art und Weise.
Beginnend mit der Fahrt im Bus über die Transitstraßen in der damaligen DDR. Vorab haben uns bewaffnete VOPOs, auf terroristische und kapitalistische Unregelmäßigkeiten, mit Kalaschnikow über der Schulter, in Augenschein genommen, eingeschüchtert und etwas beeindruckt. (Wir waren 14 bis 15 Jahre alt!)
Mit einem Stasi Wartburg im Schlepptau ging es in die damalige noch nicht Hauptstadt.
Auch der Besuch des Ostteils unserer heutigen Hauptstadt hat sich in der Erinnerung festgesetzt.
Das erste was einem beim Aussteigen aus der S Bahn auffiel war der beißende Geruch. Wie man uns damals mitteilte stammte der Geruch aus unzähligen Kohleöfen die mit volkseigener Braunkohle befeuert wurden.
Zuvor hat man uns Schüler noch dem Zwangsumtausch der kapitalistischen West Mark in solide Ost Mark aufgedrückt. Mit dieser Ost Mark konntest du die leider kaum etwas kaufen!
Was im Osten mehr Eindruck machte und dir sogar den Weg in die Gastronomie im Palast der Republik frei machte, war die Tatsache das man in der lange Schlange der Wartenden, nur mit West Geld wedeln musste.
Dann wurdest du, unter Murren der Wartenden, vor gelassen, als kleiner Kapitalist.
Aber das Highlighte war nicht der von der heimischen Schulleitung aufgedrückte Besuch einer kulturellen Veranstaltung (Oper "Macbeth"), sondern, die damals in den Kinos laufenden "Star Wars" und "Saturday Night Fever" Filme und die nicht, von den Begleitpersonen registrierten Besuche, der damaligen Clubs, mit einem "Bahnhof Zoo" Hintergrund.
Wie auch immer, es war geil, damals!