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Europatag an der Hohen Landesschule

Europatag an der Hohen Landesschule

25 Jahre Europäische Union, 60 Jahre Römische Verträge, 72 Jahre Frieden in Mitteleuropa.

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Anstatt nur über die Krisen Europas zu sprechen, wollten einige Oberstufen-Schülerinnen und Schüler der Hohen Landesschule (HOLA) die Vorteile Europas ins Bewusstsein rücken und Europa feiern. Imke Blümke und Fiona Heidemann organisierten zusammen mit Mitschülern aus den Jahrgangsstufen Q 2 und Q 4 sowie den Lehrkräften Astrid Lüth, Stefan Prochnow, Johanna Ritz, Bernd Steinlein und Frauke Tschiltschke einen Europatag für alle 10. Klassen der Schule.

Im Vorfeld der Europafeier am Nachmittag, an dem die Sieger des Redewettbewerbs des Hanauer Vereins EU-Kanton Rhein-Main geehrt wurden, haben die Oberstufenschüler verschiedene Workshops zum Thema Europa vorbereitet. Ein großes Europa-Puzzle stellte die geographischen Kenntnisse auf den Prüfstand, beim Europa-Quiz konnte die Schüler passenderweise Landkarten gewinnen. Bei einem Kunstprojekt gestalteten die Schüler Europaflaggen, bei denen statt der Sterne Handabdrücke die Wünsche der Jugendlichen an die EU symbolisierten – etwa Frieden, Umweltschutz, Reisefreiheit und Arbeitsplätze. Zum Nachdenken anregen wollten auch die Workshops, in denen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Themen Nationalismus und Populismus beschäftigen.

Die Politik-Leistungskurse von Studiendirektor Stefan Prochnow hatten die Wahlprogramme der AfD und anderer populistischer Parteien Europas zusammengefasst. Auf dieser Grundlage konnten die Zehntklässler fiktive Radio- oder Fernsehnachrichtensendungen produzieren: Was wäre, wenn die Populisten in Europa im Jahr 2020 tatsächlich regieren würden? „Trotz aller Ironie und Satire in manchen Beiträgen wurde vielen Schülern erst mal klar, wofür Populisten inhaltlich eigentlich stehen und welche Einschränkungen für das eigene Leben damit verbunden wären“, sagte Michele Seitz.

An diese Erkenntnis knüpfte der Workshop von Charlotte Aden, Yelda Balikci, Amy Brown, Luca Buchczyk, Annika Euler und Tobias Prüßmeier an. Sie nehmen am deutschlandweiten Projekt „young economic summit“ des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim teil. Ihr Thema lautet „Europäische Integration und das Aufkommen national-populistischer Parteien“. Dabei sollten sie den Zusammenhang nicht nur analysieren, sondern auch Lösungsansätze entwickeln. Sie fragten daher ihre Mitschüler: Was können WIR gegen Nationalismus und Populismus tun?

Foto: Europatreisträger 2017 mit den betreuenden Lehrkräften und Juroren.

Foto: Zwölf Schülerhände symbolisieren die Wünsche an die Europäische Integration.

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