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Karl-Rehbein-Schule Hanau: Lehrkräfte Ute Mitze, Norbert Kaiser und Stefan Glück sagen „Adieu“

Karl-Rehbein-Schule Hanau: Lehrkräfte Ute Mitze, Norbert Kaiser und Stefan Glück sagen „Adieu“
Die KRS-Pädagoginnen und -Pädagogen Ute Mitze (Zweite von rechts), Stefan Glück (Mitte) und Norbert Kaiser (links) werden flankiert von Schulleiter Stefan Rollmann und dem KRS-Personalrat Max Grossmann (rechts) und Anette Müller-Mickler in den Ruhestand verabschiedet. Foto: KRS

Von gleich drei sehr geschätzten Lehrkräften musste sich die Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) zum Schuljahresabschluss verabschieden: Ute Mitze, Norbert Kaiser und Stefan Glück bekamen während einer feierlichen wie bewegenden Feier ihre offiziellen Entlassungsurkunden von KRS-Schulleiter Stefan Rollman überreicht.

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Frei nach dem Schauspieler Helmut Qualtinger, „Lehrer werden nicht pensioniert, sie wechseln nur ihr Publikum“, sagt Ute Mitze Adieu, die sich künftig darüber freut, viel Zeit für ihre Familie und für Reisen zu haben. In ihrer Dienstlaufbahn, darunter seit dem Jahr 2000 an der KRS, habe sie viele „Reformen und Reförmchen“ erlebt. Viel davon wird sie nicht vermissen, wohl aber interessierte und neugierige Schülerinnen und Schüler, so Mitze. Unterrichtet hat sie an der KRS die Fächer Französisch, Deutsch und ev. Religion. Sie war mitverantwortlich für das Sprachprofil der KRS, hat weiter das „DELF“-Programm an der KRS betreut „und das alles mit einer bewundernswerten Selbstverständlichkeit in zuverlässiger Präzision“, so Rollmann. Auch der Austausch mit Francheville war ihr immer ein großes Anliegen.

Norbert Kaiser unterrichtete ab dem Jahr 2005 an der KRS die Fächer Altgriechisch, Latein und kath. Religion. „Für mich stand und steht immer der Mensch im Zentrum. Die Schülerinnen und Schüler haben dementsprechend ein Anrecht auf einen qualitativ hochwertigen Unterricht, der ihnen die Kompetenzen vermittelt, Mensch sein zu können. Bei der Entwicklung vom „Du” zum „Ich” sollten wir als Pädagogen den Schüler in dem wichtigen psychologischen und sozialen Reifungsprozess unterstützen“, erläutert Kaiser sein pädagogisches Credo. Genau das habe Kaiser mit einer beeindruckenden Konstanz geleistet, bestätigt Rollmann, dabei immer den Blick für den Menschen gehabt, auch in seiner Funktion als Schulpastoral.

„Welch ein Glück“ – dieses immer wieder strapazierte Wortspiel greift Stefan Glück in seinen Abschiedsworten auf. „Ich habe in jeder Beziehung viel Glück gehabt an der KRS. So habe ich hier die Liebe meines Lebens kennengelernt. Besonders genossen habe ich die freundschaftliche Kollegialität an dieser Schule. Seit 1990 in den Diensten der KRS stehend schlug sein Herz insbesondere immer für die Musik, unterrichtete er daneben auch das Fach Deutsch. „Mr. Bigband“, wie er auch genannt wird, habe die Schule mit Schwerpunkt Musik mit seiner „KRS-Big-Band“ über 35 Jahre bereichert, führt Rollmann aus. „Schon die Donnerstags-Proben waren ein Genuss“.  Daneben habe er sich stark für den Austausch mit Dartford eingesetzt und habe darüber hinaus stets an der Weiterentwicklung der KRS als Musik-Schwerpunktschule mitgearbeitet.

Mit vielen lebenden Worten aus dem Kollegium und so manchem musikalischen Ständchen wurden die drei KRS-Urgesteine in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet, wobei nicht nur das eine oder andere Tränchen floss, sondern auch das eine oder andere Kaltgetränk.

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