Ein Trupp unter Atemschutz wurde von den Feuerwehren zur Erkundung eingesetzt, um festzustellen, ob sich noch Personen im Gebäude befanden. Glücklicherweise konnte nach einer ausführlichen Erkundung Entwarnung gegeben werden. Anschließend wurde die Brandbekämpfung im Innenangriff fortgesetzt. Zeitgleich wurde ein weiterer Trupp unter Atemschutz im Außenangriff eingesetzt, um das Feuer zu Bekämpfen und ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Häuser zu verhindern. Im weiteren Einsatzverlauf wurde ein dritter Trupp unter Atemschutz für Nachlöscharbeiten eingesetzt. Im Dachbereich mussten Bleche entfernt werden, um letzte Glutnester abzulöschen.
Neben der gesamten Feuerwehr Hasselroth waren die Drehleiter der Feuerwehr Freigericht sowie ein Kreisbrandmeister im Einsatz. Rettungsdienstlich waren zwei Rettungswagen, ein Notarzt und ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst vor Ort. Ebenfalls an der Einsatzstelle befanden sich die Polizei, der Bürgermeister sowie das Ordnungsamt der Gemeinde Hasselroth. Insgesamt waren organisationsübergreifend mehr als 50 Einsatzkräfte im Einsatz.
Nach dem derzeitigen Stand richten sich die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung gegen den Bewohner der betroffenen Wohnung. Der 44-Jährige hatte eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde im Nahbereich angetroffen. Er stand offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert über 3 Promille. Der Bewohner wurde nach einer medizinischen Versorgung in eine Fachklinik gebracht.
Es wurden keine weiteren Personen verletzt. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der entstandene Sachschaden auf etwa 100.000 Euro. Die Brandermittler bitten mögliche Zeugen, die Beobachtungen im Bereich des Richard-J.-Ruff-Straße gemacht haben, sich unter der Rufnummer 06181 - 100 123 bei der Kriminalpolizei zu melden.





Kommentare