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Gelnhäuser Wasserspringer überzeugen bei Landesmeisterschaft

Gelnhäuser Wasserspringer überzeugen bei Landesmeisterschaft
Die erfolgreichen Wasserspringer des SV Gelnhausen (von links): Hinten Emily Krieger, Jonah Sauer, Oskar Berg, Jakob Groß, Timur Holstein, vorne Dieter Dörr, Rim Ascour, Raffael Mazzone, Frieda Alt, Antonia Weiß, Marco Mazzone. Es fehlt Hugo Euler.

Bei den gemeinsam ausgetragenen Rheinland-Pfalz- und Hessischen Meisterschaften in Trier präsentierten sich die Wasserspringerinnen und Wasserspringer des SV Gelnhausen mit einem erfolgreichen Wettkampfwochenende.

Neben zahlreichen Podestplätzen überzeugten die Athletinnen und Athleten vor allem durch stabile Serien und hohe Einzelwertungen in ihren Sprüngen. Den Auftakt machte in der Jugend E Frieda Alt (Jhg. 2017), die eine bemerkenswert konstante Serie zeigte. Mehrfach wurden ihre Sprünge mit 7 Punkten bewertet. Mit 120,20 Punkten sicherte sie sich vom 1‑Meter‑Brett die erste Goldmedaille des Tages für den SV Gelnhausen. Ebenfalls in der Jugend E überzeugte Hugo Euler (Jhg. 2017) sowohl vom 1‑Meter‑ als auch vom 3‑Meter‑Brett. Mit 89,40 und 83,00 Punkten gewann er jeweils vor der Konkurrenz des Höchster SV den Meistertitel.

In der Jugend D startete Rim Ascour (Jhg. 2016) besonders stark vom 1‑Meter‑Brett: Ihr erster Sprung wurde von allen Kampfrichterinnen und Kampfrichtern mit 7 Punkten bewertet. Durch ihre durchgängig sauber ausgeführten Sprünge holte sie sich souverän mit 121,40 Punkten den Hessischen Meistertitel. Auch vom 3‑Meter‑Brett ließ sie keine Zweifel an ihrem Können und gewann mit 114,35 Punkten erneut Gold. Bei den Jungen derselben Altersgruppe sicherte sich Jonah Sauer (Jhg. 2016) zwei weitere Goldmedaillen und glänzte mit 83,65 Punkten vom 1‑Meter‑Brett und 87,85 Punkten vom 3‑Meter‑Brett.

Spannend wurde es in der Jugend C, in der Oskar Berg (Jhg. 2013) und Jakob Groß technisch starke Serien vom 1‑Meter‑Brett präsentierten. Oskar zeigte sich in bestechender Form und durfte mit ganzen 238,10 Punkten auf das oberste Podest steigen. Jakob wusste ebenfalls zu überzeugen und erreichte mit 185,10 Punkten den Silberrang. Einen weiteren Sieg erzielte Emily Krieger (Jhg. 2014), die im 1‑Meter‑Anfängerwettbewerb mit 94,10 Punkten überzeugte. Auch vom 3‑Meter‑Brett zeigte sie solide Leistungen und erreichte 76,45 Punkte, was ihr ebenfalls den Hessensieg einbrachte. Bei den jüngsten Starterinnen der Jahrgänge 2017–2019 gewann Antonia Weiß (Jhg. 2019) den 1‑Meter‑Anfängerwettbewerb als beste Hessin mit 60,25 Punkten. Im männlichen Pendant holte Raffael Mazzone (Jhg. 2018) mit 72,95 Punkten den Silberrang in der Hessenwertung und überzeugte ebenfalls mit mehreren starken Sprungausführungen. Sowohl Raffael als auch Antonia erhielten für einzelne Sprünge 7‑Punkte‑Wertungen, eine beeindruckende Leistung.

In den offenen Klassen kam es bei den Männern zu einem der spannendsten Duelle des gesamten Wochenendes: Obwohl Timur Holstein (Jhg. 2010) zuvor in der Jugend A vom 1‑Meter‑Brett mit hervorragenden 257,70 Punkten Gold gewonnen hatte und damit beste Voraussetzungen für den Titel in der offenen Klasse mitbrachte, setzte sich Oskar Berg (158,75 Punkte) hauchdünn durch, mit lediglich 0,25 Punkten Vorsprung vor seinem Vereinskollegen Timur (158,50 Punkte). Ein bemerkenswert enges Rennen um den Titel. Beide Springer zeigten konstante Leistungen und lieferten sich ein Kopf‑an‑Kopf‑Duell bis zum finalen Sprung. Ergänzt wurde der Erfolg durch Jakob Groß, der mit 140,00 Punkten die Bronzemedaille gewann und damit den Dreifacherfolg des SV Gelnhausen perfekt machte.

Damit konnten die Gelnhäuser Wasserspringer an drei erfolgreichen Wettkampftagen zahlreiche Titel, Medaillen und persönliche Bestleistungen feiern. Trainer Marco Mazzone und Dieter Dörr zeigten sich zufrieden: „Unsere Springerinnen und Springer haben sich technisch weiterentwickelt und ihre Leistungen mutig auf den Punkt gebracht.“

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Die erfolgreichen Wasserspringer des SV Gelnhausen (von links): Hinten Emily Krieger, Jonah Sauer, Oskar Berg, Jakob Groß, Timur Holstein, vorne Dieter Dörr, Rim Ascour, Raffael Mazzone, Frieda Alt, Antonia Weiß, Marco Mazzone. Es fehlt Hugo Euler.

Kommentare

0
Petra G.
2 monate vor
Herzlichen Glückwunsch an alle! Es gibt doch noch Hoffnung für unsere Jugend
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