Die Maßnahmen dienen der Erneuerung der Oberleitungsanlage und können nur während einer planmäßigen Totalsperrung außerhalb des regulären Bahnbetriebs durchgeführt werden. Konkret werden in dieser Nacht Tiefgründungen für neue Oberleitungsmasten errichtet, um deren Standfestigkeit dauerhaft zu gewährleisten.
Am Bahnhof Gelnhausen schreiten die Arbeiten an der neuen Personenunterführung zügig voran. Im August ist die Betonage des nördlichen Bereichs vorgesehen. Dort, wo künftig Treppen und Rampen den Zugang zur Unterführung ermöglichen werden, kommen Berufstaucher zum Einsatz, um die Betonsohle unter Wasser herzustellen und zu verankern.
Im Bereich der Hailerer Aue wurde das sogenannte Fräs-Misch-Injektionsverfahren (FMI) entlang der Bahnstrecke erfolgreich abgeschlossen. Der Boden verfügt nun über die erforderliche Tragfähigkeit und ist für das Verlegen der neuen Gleise vorbereitet. Als nächstes stehen dort die weiteren Arbeiten am Unterbau der neuen Gleise und für die neuen Oberleitungsmasten an.
Im Westen Gelnhausens, südlich des Tierheimes, bereiten die Bauteams aktuell die Baustelle für die sogenannte Flutmulde vor – eine etwa 700 Meter lange und im Durchschnitt 40 Meter breite Abgrabung nördlich der Kinzig. Diese soll im Hochwasserfall große Wassermengen aufnehmen und so angrenzende Wohngebiete vor Überschwemmungen schützen. Ab Anfang August beginnt die intensive Phase mit Baggern und LKWs: Bis Oktober sollen rund 36.000 Tonnen Erde aus diesem Bereich abtransportiert werden.
"Wir setzen alles daran, die durch die Bauarbeiten entstehenden Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Dennoch lassen sich Einschränkungen und kurzfristige Änderungen im Bauablauf nicht vollständig vermeiden. Wir bitten hierfür um Verständnis. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf www.hanau-fulda.deutschebahn.com. Rückfragen von Bürgerinnen und Bürgern, Anwohnenden und Interessierten zu den Arbeiten können an folgende E-Mail-Adresse gesandt werden: h-wf@deutschebahn.com", so die Deutsche Bahn.



