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Ab dem 27. März: Zwei Wochen lang fährt kein Zug zwischen Hanau und Fulda

Ab dem 27. März: Zwei Wochen lang fährt kein Zug zwischen Hanau und Fulda

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) will den viergleisigen Ausbau der Strecke Hanau – Gelnhausen vorantreiben. "Die Bauteams arbeiten hierfür ganzjährig während des laufenden Bahnbetriebs. Um zahlreiche Arbeiten gebündelt umsetzen zu können, ist es jedoch notwendig, die Gleise zeitweise komplett zu sperren: Von Freitag, 27. März (21 Uhr), bis Montag, 13. April 2026 (5 Uhr) ruht daher der Zugverkehr auf dem Streckenabschnitt zwischen Hanau und Fulda. Während der rund zweiwöchigen Bauphase bleiben Reisende dank Alternativangeboten im öffentlichen Nahverkehr mobil", teilt das Unternehmen mit.

Umfangreiches Verkehrsangebot im Regionalverkehr

Zwischen dem 27. März und 13. April 2026 richtet die DB als Ersatz für die entfallenden Regionalzüge einen Busverkehr ein. Für die Fahrgäste des RE50 (Frankfurt Hauptbahnhof – Hanau – Fulda) ist ein halbstündlicher Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Hanau Hauptbahnhof und Fulda ohne Zwischenhalte eingerichtet. Zwischen Frankfurt und Hanau können ersatzweise die S-Bahn-Linien S8 und S9 und die Regionalbahnen RE54, RE55 und RB51 genutzt werden. Für die Linie RB51 (Frankfurt am Main Hauptbahnhof – Wächtersbach – Fulda) sollen ebenfalls im Halbstundentakt Busse zwischen Hanau Hauptbahnhof und Wächtersbach mit Bedienung aller Zwischenhalte unterwegs sein. Zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Hanau Hauptbahnhof wird die RB51 stündlich angeboten.  Da die Ersatzbusse im regulären Straßenverkehr unterwegs sein werden und grundsätzlich nicht so schnell wie die Züge fahren können, sollten Fahrgäste für ihre Reise mehr Zeit einplanen. Außerdem können in den Bussen aus Platzgründen keine Fahrräder mitgenommen werden.

Fernverkehrszüge fahren über alternative Routen

ICE-Züge stehen den Reisenden während der Arbeiten weiter zur Verfügung. Die Züge fahren über Umleitungsstrecken. Dadurch sind sie etwas länger unterwegs und können einige Halte nicht anfahren. Die entsprechenden Fahrtzeiten werden sukzessive in die digitalen Auskunftsmedien hinterlegt. Konkret ergeben sich folgende Anpassungen:

Auf der Achse Frankfurt–Kassel–Berlin werden mehrheitlich Umsteigeverbindungen angeboten. Die Halte Karlsruhe, Bruchsal, Heidelberg, Weinheim, Darmstadt, Frankfurt Flughafen und Frankfurt Süd entfallen. An einigen Tagen verkehren einzelne Züge direkt. Bei diesen Zügen verlängert sich die Fahrzeit um rund 60 Minuten.

Auf der Achse Frankfurt–Hamburg werden stündliche Verbindungen angeboten. Hier verlängert sich die Fahrzeit um etwa 60 Minuten. Die ICE-Züge Bremen – Karlsruhe entfallen zwischen Hannover und Bremen. Die Halte Karlsruhe, Heidelberg, Weinheim, Darmstadt, Frankfurt Hbf, Gießen, Marburg, Wabern, Treysa, Kassel-Wilhelmshöhe und Göttingen entfallen.

Auf der Achse Frankfurt–Erfurt–Berlin/Dresden werden weiterhin stündliche Verbindungen nach Berlin bzw. zweistündliche Verbindungen nach Dresden angeboten. Die Fahrt dauert bis zu 60 Minuten länger.

Die DB bittet die Fahrgäste um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und empfiehlt, sich in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de oder in der App DB Navigator über Reise- und Anschlussmöglichkeiten während der Bauphase zu informieren. Im Vorfeld der Baustellen gibt es vor Ort außerdem Aushänge und Beschilderungen sowie Hinweise auf den Ersatzverkehr. Die DB will zudem über Anzeigetafeln und mit Lautsprecheransagen in Stationen und Bahnen informieren.  

Umfangreiches Baupensum gebündelt in gut zwei Wochen

Den Schwerpunkt der Bauarbeiten bildet der viergleisige Ausbau des Streckenabschnitts Hanau – Gelnhausen. In Gelnhausen, Hailer-Meerholz und Niedermittlau sind Arbeiten an Bahnsteigen, Gleisen, Erdbau für den viergleisigen Ausbau und Oberleitungen eingeplant. In Meerholz wird die Wirtschaftswegebrücke „Am Bruchweg“ zurückgebaut. In gleicher Lage entsteht in den nächsten Monaten die neue breitere Brücke, unter der zukünftig vier Gleise hindurch passen. Im Bereich des Bahnhofs Wolfgang (Hanau) erneuern die Bauteams mehrere Weichen. Im Auftrag der Gemeinde Rodenbach wird am Bahnhof Rodenbach die bisherige Personenüberführung zurückgebaut und durch ein barrierefreies Provisorium ersetzt. In Gelnhausen-Haitz und Höchst sowie in Wirtheim finden Baugrunderkundungen für die Planung des viergleisigen Ausbaus als Teil der Neubaustrecke Gelnhausen – Fulda statt.  Zwischen Wächtersbach und Bad Soden-Salmünster, in Steinau sowie im Bereich Schlüchtern bis Flieden nutzen die Bauteams die Sperrung für notwendige Gleiserneuerungen, Baugrunderkundungen oder Kabeltiefbauarbeiten. Im nördlichen Bereich von Flieden in Richtung Fulda ist die Bahnstrecke eingleisig gesperrt, um punktuell Baugrunderkundungen durchzuführen.

"Anwohnende können sich bei Fragen rund um die Bauarbeiten unter der E-Mail-Adresse hanau-fulda@deutschebahn.com an das DB-Projektteam wenden. Die Ausbaustrecke Hanau – Gelnhausen ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird", teilt die Deutsche Bahn abschließend mit.

Kommentare

12
der_hermann
2 monate vor
Bei der Bahn steigt gefühlt alles. Die Preise, die Verspätungen, die Sperrungen, die Ausfälle und die Bonuszahlungen an die Vorstände.

Das widerspiegelt die aktuelle Situation in Deutschland. Dem Bürger werden immer mehr Kosten auferlegt und dafür bekommt er dann deutlich weniger Leistung.

Ein Hoch auf Deutschland!
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machSache
2 monate vor
Was ist jetzt ihre Message?????
Das die Firmen diese Maßnahme während des Zug Betriebes ausführen sollen??

Okay es werden halt ua Weichen getauscht und Arbeiten an den Oberleitungen durch geführt.
Aber nächstes jahr wird ab August 5 bis 6 Monate gesperrt .Da s sind ja dann FESTTAGE für sie
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Pietje
2 monate vor
"...Das die Firmen diese Maßnahme während des Zug Betriebes ausführen sollen??
..."

Das sagt doch niemand! Aber wenn man eine Baumaßnahme so plant, dann müssen auch bedarfsgerechte(!), alternative Mobilitätsangebote für die Bahnreisenden gemacht werden. Drei, bis über vier Stunden für eine einfache Fahrt von Schlüchtern bis Frankfurt ist nach meinem Empfinden weit von bedarfsgerecht entfernt, für eine sonst knapp 60 minütige Fahrt.
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pietje
2 monate vor
"...Während der rund zweiwöchigen Bauphase bleiben Reisende dank Alternativangeboten im öffentlichen Nahverkehr mobil", teilt das Unternehmen mit...."

Diese Ankündigungen und die darin wiedergegebenen Informationen sind geradezu eine Farce. Alle, die bis Drei zählen können, und seinerzeit in "Heimatkunde" nicht komplett durchgeschlafen haben, sollten wissen, dass es zwischen Fulda und Hanau noch den ein oder anderen Ort, außer Wächtersbach, gibt, die dazu auch Bahnhöfe haben und dort Personen die Bahn nutzen (wollen).

Was ist denn das "Alternativangebot und mobil zu bleiben"?

Ich empfehle dringend, die Verwendung der "DB Navigator-App": dort bitte ein Reisedatum in der zweiwöchigen Bauphase eingeben und bsplw. die Strecke Schlüchtern-Frankfurt wählen. Der ultimative Tipp für den mobil bleibenden Reisenden ist die Verbindung um 7:01 Uhr. Dieses "Alternativangebot" bietet insgesamt 55(!) Haltestellen und eine Reisezeit von 4 Stunden und 23 Minuten. Sollte das pünktlich klappen, ist man schon um 11:24 Uhr in Frankfurt (Hbf). Respekt! Hier sollte man aber weiterhin "mobil" bleiben und sich zügig um die Heimreise kümmern...auch die übrigen "Verbindungen" von Schlüchtern oder Flieden haben Fahrtzeiten von drei-vier Stunden (einfache Strecke).
Das ist kein Mobilitätsangebot, das ist eine Unverschämtheit!

Vor wenigen Tagen wurde berichtet, dass die Kommunen Steinau-Schlüchtern-Sinntal eine Aktionsgemeinschaft zwecks Tourismusföderung gründen. Wie wäre es denn, wenn man sich um Bedürfnisse der Bewohner kümmern würde, die hier leben? DAS wäre jetzt eine gute Gelegenheit. Nicht alle haben Osterferien, nicht alle können im Homeoffice arbeiten!
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Stefan
2 monate vor
Die Deutsche Bahn wurde schon unter einem SPD-Verkehrsminister in einer SPD-Grünen Bundesregierung zu Tode gespart.

Daher: SPD und Grüne: Euch traue ich nicht mehr, Euch glaube ich kein Wort mehr. Von den CSU-Verkehrsministern rede ich erst gar nicht.

Ich wähle aus diesem Grund nur noch die AfD
- nur diese Partei hat diese Fehler nicht zu verantworten und wird endlich Deutschland wieder voran bringen.
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Pendler
2 monate vor
Deutschland ist zum Schwellenland ist im Wortsinn zum geworden.

Die Genderisierung hat uns weit gebracht. "Anwohnende" statt Anwohner, dafür Vollsperrung für Zehntausende Pendler statt zuverlässiger Bahnverkehr.
Haltung ist wichtig. (oder Halt ung, kleiner Kalauer)
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machSache
2 monate vor
für ihren Kommentar gilt das gleiche wie für Achtung hier kommt Hermann
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