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Keiler Bier

ADFC Großstadtgruppe radelt sich durch den Spessart

ADFC Großstadtgruppe radelt sich durch den Spessart

Mit dem Tourenrad ging es für die 16 Teilnehmer der ADFC Großstadtgruppe von der Rhein-Main Metropole mit Gepäck am Rad nach Eschau.

Die idyllische Uferlandschaft der Elsava wurde seinerzeit von Touren-Guide Peter Lill-Hendriks im Rahmen der Wegmarkierungsarbeit für den Spessartbund e.V. entdeckt. Zwischenzeitlich engagiert sich Lill-Hendriks im Spessartbund als auch im Verein Spessartfreunde e.V. 1880 Aschaffenburg und möchte auch die Wanderbegeisterten fürs Radeln gewinnen.

Vom 17. - 22. Mai nahm die Gruppe Quartier im Gasthaus Zum Löwen in Eschau am Mühlbach. Vier Tagestouren standen auf dem Programm:

Auf dem Elsavatal Radweg über die Spessart-Wasserschloss-Route zum Schloss Mespelbrunn. Die Weiterfahrt über die Höhe nach Volkersbrunn weiter über die Freizeitanlage Nebelhorn nach Obernburg.

Über Mönchberg zum Franziskanerkloster Engelberg. Hinab ins Maintal ins mittelalterliche  Miltenberg, sodann über den Mainradweg flussabwärts nach Klingenberg / Obernburg zurück nach Eschau.

Entdeckung des Rotwein-Wanderweges über Erlenbach zur Clingenburg und weiter zu „Oskars Waldgaststätte“ mit Weiterfahrt über Röllbach.

Ausflug in den bayrischen Odenwald über Wörth nach Breuberg ins Mümlingtal. Leider konnte die geplante Tour über Geißhöhe und Abfahrt durch den Wald „Zur Heppe“ nicht realisiert werden, da das steile schottrige Wegstück bergab zur Heppe nicht für Tourenradler geeignet ist, bzw. die Radler die teilweisen schweren Räder nicht bergab schieben wollten und konnten.

"In der Gruppe fanden sich 4 Bio-Biker und 12 Pedelec-Nutzer zu einer harmonischen Gruppe zusammen. Ein fröhlischer Mix aus 11 Mädels und 5 Jungs im Alter von 62+. Man ist nie zu alt für solche Radeltouren, auch wenn es im Spessart manchmal sehr hüglig zugeht. Die Tagesetappen lagen zwischen 40 - 65 Km mit bis zu 485 Höhenmetern. Besonders hervorzuheben ist aber nicht nur die malerische Landschaft, sondern auch die kulinarischen Highlights, die uns erwarteten. Wir werden wiederkommen, das ist keine Drohung sondern ein Versprechen", heißt es abschließend im Reisebericht.

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