Kreisgesundheitsdezernent Matthias Zach gab den Startschuss und ermunterte die eigenen Mitarbeiter, gerade in der Sommerzeit mal auf dem Fahrradsattel die Natur zu genießen, statt sich über morgendlichen Berufsverkehr aufregen zu müssen. „Das Schöne an dieser dreimonatigen Aktion ist ja, dass jeder, der mitmacht, nur profitiert“, erklärte Zach. „Man hat morgens schon Sport getrieben, man tut etwas für die Gesundheit, man vermeidet Abgase und am Ende des Monats hat man weniger Geld für Benzin ausgegeben. Wer die ganzen Vorteile abwägt, kommt schnell auf den Geschmack und steigt vielleicht ganz auf das Rad um.“
Die bundesweite Gemeinschaftsaktion des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) und der AOK findet in diesem Jahr zum zehnten Mal statt. Seit 2010 beteiligt sich auch der Main-Kinzig-Kreis daran. „Mit dem Rad zur Arbeit“ erstreckt sich über die Monate Juni bis August. Innerhalb weniger Jahre hat sich die Kampagne zu einer kleinen Massenbewegung entwickelt; im vergangenen Jahr radelten deutschlandweit über 174.000 Teilnehmer. Aus der Kreisverwaltung nahmen 77 Radler teil – mit seit Jahren steigender Tendenz. Erstmals machen nun auch die Kreiswerke mit.
Zielvorgabe ist, an mindestens 20 Arbeitstagen komplett aufs Fahrrad oder aufs Fahrrad in Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln umzusteigen. Mitmachen kann also jeder, unabhängig von der Entfernung zwischen Wohnort und Arbeitsplatz. Jeder Radtag wird in einen Aktionskalender eingetragen. Am Ende gibt es auch etwas zu gewinnen, unter anderem Trekking-Räder, Städtereisen und Fahrradzubehör. Im Rahmen einer Sonderverlosung des Kreises Mitte Juli, zur „Halbzeit“ der Aktion, winken weitere attraktive Preise.
„Wir wollen unsere Mitarbeiter in Bewegung bringen“, erklärte Zach, der auch Schirmherr der Aktion ist. Sport helfe, Bewegungsmangel und in seiner Folge Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegenzuwirken. „Auch ich werde, so oft es mein Terminplan zulässt, die Strecke von meinem Wohnort zum Main-Kinzig-Forum mit dem Fahrrad zurücklegen“, so Zach.
Foto: Bestes Radfahrwetter zum Auftakt: die Mitarbeiter der Kreisverwaltung, die aufs Rad umsteigen.



