Mehr als 1,7 Millionen Menschen sind von der Naturgewalt betroffen. 12.000 Betroffene wurden inzwischen evakuiert und 200 werden immer noch vermisst. In der am stärksten betroffenen Region Escuintla sind drei Notunterkünfte für Hilfesuchende eingerichtet worden. Dort waren die Dörfer Los Lotes und El Rodeo von Vulkanasche und Geröllmasse begraben worden. Die Menschen benötigen sofortige Hilfe!
Cirka 100 km entfernt, nahe Quetzaltenango im Hochland Guatemalas, unterhält die Stiftung Kinderzukunft das Kinderdorf „Aldea Infantil“. Arme und bedürftige Mädchen und Jungen im Alter von drei bis 18 Jahren finden dort ein sicheres Zuhause. Die Katastrophe hat diesen Bereich des Landes glücklicherweise verschont. Werner Monzón, Kinderdorfdirektor, ruft zur dringenden Unterstützung seines Landes auf: „Viele Menschen werden in Notunterkünften versorgt, sie haben ihr Zuhause, ihre Familien, ihr Land mit Anbau, Kleidung und Lebensmittel verloren. Viele Häuser sind verschüttet, in einigen davon wurden ganze Familien gefunden und geborgen. Für den Moment ist es für die Rettungskräfte unmöglich, ganz zu den betroffenen Stellen durchzukommen, die Asche ist noch sehr heiß und zum Teil so tief, dass die Rettungskräfte fast darin versinken.
Die nationale Hilfe vor Ort reicht nicht aus, wir brauchen dringend Unterstützung aus den befreundeten Ländern!“
Bitte folgen Sie dem akuten Hilferuf des Kinderdorfdirektors und spenden Sie unter dem Stichwort "Vulkanausbruch Guatemala" auf folgendes Konto:
Stiftung Kinderzukunft
COMMERZBANK HANAU
IBAN: DE79 5064 0015 0222 2222 00
BIC: COBADEFFXXX
Foto: Kinderdorf „Aldea Infantil“: Das Kinderdorf im Hochland – verschont von der Katastrophe.



