"An der Gitarre sorgte Joshua Harfst unter anderem mit seiner Interpretation des Orber Lieds für gute Stimmung. Zusammenhalt und Zuversicht lagen in der Luft. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit zum Austausch und machten deutlich, wie sehr ihnen ihre Stadt am Herzen liegt. Bad Orb will diese Windkraftanlagen nicht“, so das Fazit von Dr. Eckhard Kuck, Vorsitzender von Gegenwind. „Nach der heutigen Veranstaltung bin ich mir einmal mehr sicher, dass der Bürgerentscheid eindeutig ausgehen wird.“ Am 15. März brauche die Orber Politik daher ein deutliches „Ja“ aus der Bürgerschaft, damit man alle Hebel in Bewegung setzen könne, um den Bau der Windkraftanlagen im Orber Wald noch zu verhindern.
Für die Demonstrierenden habe festgestanden: "Der Horstberg ist weit mehr als ein Standort auf einer Landkarte. Er ist Teil des Kur- und Heilwaldes, Rückzugsort, Naturraum, identitätsstiftende Landschaft. Er ist Grundlage für die Zukunft von Bad Orb als Gesundheits- und Erholungsstandort. Wie es im Orber Lied heißt: '...wo rauscht der Wald so stolz und frei...'." Genau dieser Wald – so die Veranstalter – müsse bewahrt werden.
Die hohe Beteiligung sei ein klares Zeichen des Bürgerwillens: "Die Menschen in Bad Orb wollen ihre Heimat schützen – für sich, für kommende Generationen und für die Natur des Spessarts." Gegenwind Bad Orb kündigt an, sich weiterhin mit Nachdruck für den Erhalt des Horstbergs und die Umsetzung des Kur- und Heilwaldes einzusetzen.



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