Im Mittelpunk stehe die Innenstadterneuerung: "Der Marktplatz wurde rundum erneuert, nicht nur die Oberfläche, die jeder wahrnimmt, sondern auch die unterirdisch verlaufenden Abwasserkanäle, Frischwasserversorgung, Strom- und Telekommunikationsanlagen. Im Rahmen der Innenstadterneuerung wurden Wohnhäuser saniert und ein gut angenommener Spielplatz an der Alten Stadtmauer errichtet. Für die nicht einfache Ansiedlung von neuen, attraktiven Geschäften wurde ein Kommunikationsraum im ehemaligen Kaufhaus Langer eingerichtet sowie Förderprogramme für Einzelhandel und Gastronomie aufgelegt. Ganz aktuell eröffnete das Café „Hüftgold“ in der unteren Hauptstraße mit attraktiven Angeboten. Extrem wichtig und Voraussetzung für den Erhalt der „Bad“-Zertifizierung ist die Bohrung der neuen Solequelle, der Leopoldquelle am Untertor. Im Sommer wurde sie einschließlich eines architektonisch sehr ansprechenden Quellenhäuschens eingeweiht. Gegenüber wird derzeit das ehemalige Verkehrsbüro mit Unterstützung der Natur- und Vogelschutzgruppe umgebaut für eine Naturkundeausstellung. Kürzlich ist der Beschluss zur Errichtung eines neuen Parkhauses an der Seboldswiese mit über 200 Parkplätzen gefallen. Mit diesen Maßnahmen wird das Eingangstor zur Altstadt mit ihren Geschäften für Besucher noch attraktiver und anziehender gestaltet."
Ein politisches Ziel sei die Ansiedlung von jungen Familien: "Um Beruf und Familien in Einklang zu bringen ist die Betreuung von Vorschulkindern unerlässlich. Hierzu wurde der Waldkindergarten und die Erweiterung der Michael-Kita fertiggestellt. Die Neuerrichtung des Friedrichstal-Kindergartens ist in vollem Gange. So wurden über 100 neue Kindergartenplätze geschaffen. Heute kann jeder Familie ein Kita-Platz angeboten werden. Im Rahmen der „sozialen Infrastruktur“ wurde auf CDU-Initiative aus dem Mehrgenerationenhaus ein Mehrgenerationenprojekt. Eine unabhängige Arbeitsgruppe, bestehend aus in unterschiedlichen Bereichen qualifizierten Orber Bürgern, erarbeitet Konzepte und Angebote für alle Altersgruppen und soziale Schichten. Zur Diversifizierung unserer Wirtschaftskraft wird an der Eisernen Hand ein Gewerbegebiet errichtet, womit in den nächsten Jahren rund 200 neue Arbeitsplätze entstehen. Wir wollen, dass diese Menschen in Bad Orb auch Wohnungen finden und sich bei uns wohl fühlen. Zur Stärkung der Wirtschaftskraft gehört auch eine zeitgemäße digitale Infrastruktur. In Zusammenarbeit mit einem privaten Netzbetreiber erhält jeder Haushalt – wenn er damit einverstanden ist – einen Glasfaseranschluss mit zukunftsgerichteter hoher Übertragungsrate. Im Frühjahr 2021 stellte die Stadtverordnetenversammlung aufgrund einer Initiative der CDU die Weichen für den oben erwähnten Waldkindergarten und die Renovierung des alten Wildparks hin zu einem „ökologischen Tier- und Erlebnispark“. Dieser wird derzeit unter dem Begriff „Naturerlebniswelt“ realisiert. Als im Spätsommer 2023 bekannt wurde, dass HessenForst mit dem dänischen Investor Ørsted einen Vertrag zum Bau von Windkraftanlagen auf dem Horstberg unterzeichnete, lehnte die Stadtverordnetenversammlung auf Initiative der CDU dieses Projekt umgehend ab. Bad Orb strebt neben seinen ortsgebundenen Heilmitteln die Erweiterung um einen Kur- und Heilwald an - ein hessisches Alleinstellungsmerkmal. Im Bereich erneuerbare Energie entstehen parallel zur Autobahn 10 Hektar Photovoltaikanlagen auf der Bad Orber Gemarkung. Die öffentlichen Gebäude sind weitgehend mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Die Stadt berät und unterstützt private Maßnahmen zur energetischen Sanierung.
Erneuert worden sei die Frankfurter Straße im Bereich des Alten Krankenhauses einschließlich einer Fußgängerinsel und die Leimbachstraße: "Im Bereich der Unterführungen der Leimbach mussten kostenintensive Reparaturmaßnahmen vorgenommen werden. Der Kurpark wurde einer Rundum-Erneuerung unterzogen: der Weiher ausgebaggert, umfangreiche Wegeerneuerungen, Landschaftspflege und Zaunerneuerungen vorgenommen. Die Wegebeleuchtung, Brücken und – mit Unterstützung durch den Gradierwerksverein - Teile des Gradierwerkes wurden renoviert. Der Orber Ehrenbürger Henning Strauss erneuerte den hinteren Kurpark und baute das Gesundheitszentrum und Badehaus Balnova. Beides in enger Kooperation mit Stadt- und Kurverwaltung. Nicht zuletzt muss erwähnt werden, dass unser Naturschwimmbad einer ständigen Renovierung und Pflege mit hohen Kosten bedarf. Die Aufzählung ist nicht komplett, es bleibt immer noch viel zu tun. Vorrang hat die Erneuerung der Hauptstraße. In diesem Jahr wird die Strecke Marktplatz – Untertor renoviert. Im Anschluss daran geht es weiter bis zum Solplatz und zuletzt zum Salinenplatz. Nachdem der Flächennutzungsplan nun von der Stadtverordnetenversammlung genehmigt wurde, wird in der nächsten Wahlperiode das Tiefental zum Wohngebiet umgewidmet. Hier werden wir besonders darauf achten, dass dem sozialen Wohnungsbau angemessen Raum eingeräumt wird. Auch werden die Investitionen für die Straßenrenovierung steigen müssen. Das Konzept und die Absprachen mit einem Träger für das Mehrgenerationenprojekt sind so weit fortgeschritten, dass politische Entscheidungen zu Beginn der nächsten Wahlperiode getroffen werden können. Abschließend betonen wir, dass Wald und Wasser unsere höchsten Güter darstellen. Diese sind nicht veräußerbar und dürfen nicht zerstört werden. Deshalb bitten wir alle Bad Orber Wähler, helft mit, die Windräder auf dem Horst zu vermeiden. Macht beim Bürgerentscheid das Kreuz bei 'JA'."


