Die im TPEE 2019 und dessen 1. Änderung festgelegten Vorranggebiete zur Nutzung der Windenergie seien während der Aufstellung des Planes nach einem schlüssigen Plankonzept entwickelt worden: "Hier ist die Windkraft privilegiert und setzt sich gegenüber anderen Belangen durch. Daher kann der B-Plan nicht andere Nutzungen für die Windvorrangfläche festsetzen. Das Windvorrangsgebiet 2-304 zur Nutzung der Windenergie mit Ausschlusswirkung ist deshalb aus dem Geltungsbereich des B-Plans heraus zu nehmen. Alternativ sind die Grenzen der Windvorrangfläche im B-Plan darzustellen und die priviligierte bauliche Nutzung für Windkraftanlagen zu übernehmen, wie dies im übergeordnen TPEE festgesetzt ist. Andere Nutzungen gemäß §9 Abs.1 BauGB können im Geltungsbereich der Windvorrangfläche nicht festgesetzt werden, da sie den rechtsverbindlichen Festsetzungen des TPEE widersprechen würden. Die Bauleitplanung der Kommune darf nicht den rechtsverbindlichen Festsetzungen der übergeordneten Landes- und Regionalplanung inkl. dem Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien TPEE, widersprechen."
Nach Ansicht des BUND sollte der Kur- und Heilwald nicht im Staatsforst, sondern im Stadtwald geplant und ausgewiesen werden: "Die Stadt Bad Orb verfügt über ein großes zusammenhängendes Waldgebiet. Es wäre wesentlich sinnvoller, den Kur- und Heilwald im Abschluss an den Kurpark auszuweisen. Er wäre dann für alle Kurgäste und Rehapatienten und auch die Bad Orber Bürgerinnen und Bürger fußläufig zu erreichen. Zum circa 6 Kilometer entfernten Horstberg kommt man nur mit dem Auto, nur die Golfspieler von Henning Strauß könnten zu Fuß in den Heilwald. Die Stadt Bad sollte dem Investor Henning Strauss, der den Heil- und Kurwald im Windvorranggebiet auf dem Horstberg in der Nähe seines Golfplatzes einrichten will, eine Fläche des Stadtwaldes in der Nähe des Kurviertels anbieten, das nicht nur die Gäste von Henning Strauss nutzen können, sondern alle Kurgäste und Rehapatienten sowie die Bad Orber Bürgerinnen und Bürger."



der Golfclub aber(noch) nicht. Der Club zahlt eine Pacht. Daher bin ich kein Golfspieler von Herrn Strauß, sondern des Golfclubs.Im Übrigen stellt sich die Frage, warum in der Überschrift überhaupt die Golfer erscheinen.
Außerdem müssten die Golfer ja auch erstmal mit dem Auto zum Golfplatz fahren. Das tun sie überwiegend um Golf zu spielen .Also was soll das. Es scheint so , das der Verfasser eine leichte Aversion gegen Golfspieler oder Plätze hat...