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„Leben des Galilei“: Schauspiel von Bertolt Brecht

„Leben des Galilei“: Schauspiel von Bertolt Brecht

Noch im dänischen Exil schrieb Brecht das Stück, das ihn sein ganzes weiteres Leben lang beschäftigen würde und eines seiner bekanntesten Stücke werden sollte.

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„Die Erde bewegt sich“, wie die erste Fassung hieß, die Brecht im November 1938 abschloss, bzw. „Leben des Galilei““, wie das Stück nach der Bearbeitung im Frühjahr 1939 genannt wurde.

„Gib acht auf dich, wenn du durch Deutschland kommst, die Wahrheit unter dem Rock“. Mit diesen Worten sendet der geniale Wissenschaftler Galileo Galilei seinen Schüler in die Welt, um die neue Lehre zu verkünden. Galileis Entdeckung, dass es keinen Unterschied zwischen Himmel und Erde gebe, wirft das alte geozentrische Weltbild der katholischen Kirche über den Haufen.

Das Stück orientiert sich weitestgehend an dem historischen Lebenslauf des Physikers, erzählt von den finanziellen Schwierigkeiten in der Republik Venendig, wo Galilei ohne Furcht seine Astronomie betreiben konnte, von seiner Übersiedlung nach Florenz, wo er zwar mehr Geld erhielt, zugleich aber der katholischen Inquisition ausgeliefert war, von den Entdeckungen und den anschließenden Folgen (Vorladung vor die Inquisition, Bedrohung durch Folter, der Widerruf seiner Entdeckungen) und schließlich von der heimlichen Arbeit im Landhaus als Gefangener der Inquisition.

„Leben des Galilei“ – Schauspiel von Bertolt Brecht am 28.03.15 um 20.00 Uhr in der Stadthalle Gelnhausen

Aufgeführt wird das Stück vom  Hessischen Landestheater Marburg unter dem Regisseur Stephan Suschke. Auf der Bühne stehen u.a. die Schauspieler Alexander Peiler, Annette Müller, Ayana Goldstein. Karten sind an der Infothek im Rathaus Gelnhausen erhältlich sowie im Internet unter www.Ticketservice.gelnhausen.de. Restkarten gibt es an der Abendkasse ab 19.00 Uhr.

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