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„Bestes Buch“: Brüder Grimm Festspiele Hanau gewinnen Deutschen Musical Theater Preis

„Bestes Buch“: Brüder Grimm Festspiele Hanau gewinnen Deutschen Musical Theater Preis
Preisträgerin Franziska Kuropka mit der begehrten Auszeichnung für das "Bestes Buch" für "Die Gänsemagd". Quelle: Deutsche Musical Academie / Morris Mac Matzen

Nach den Nominierungen in 16 Kategorien für den renommierten Deutschen Musical Theater Preis war die Vorfreude bei den Brüder Grimm Festspielen groß. Nicht ohne Grund: Bei der Preisverleihung im Theater des Westens in Berlin wurde das Hanauer Musical „Die Gänsemagd“ für das beste Buch ausgezeichnet, geschrieben von Franziska Kuropka.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) zeigt sich stolz und dankbar: "Dass unsere Brüder Grimm Festspiele mit dem Buch der Gänsemagd den Deutschen Musical Theater Preis gewonnen haben, ist ein großer Erfolg für Hanau. Ich gratuliere der Preisträgerin, Franziska Kuropka und dem gesamten Festspiel-Team. Diese Anerkennung zeigt, wie viel kreative Kraft, Leidenschaft und Können in unseren Inszenierungen steckt." Auch Frank-Lorenz Engel, Intendant der Brüder Grimm Festspiele, ist zufrieden: "Ich freue mich sehr über diesen Preis. Er zeigt, dass die Festspiele mit den großen Opernhäusern und Staatstheatern der Republik mithalten können, auch wenn die Mittel, die uns zur Verfügung stehen, um ein Vielfaches geringer sind. Die Auszeichnung bestätigt, dass wir mit unserem Alleinstellungsmerkmal, Märchen jedes Jahr auf moderne und innovative Weise zum Leben zu erwecken, Publikum und Fachwelt gleichermaßen begeistern können".

Franziska Kuropka schließt sich dem an: "Es ist schön, dass die Brüder Grimm Festspiele auch überregional wahrgenommen und anerkannt werden. Ich freue mich besonders, als Frau die Kategorie "Bestes Buch" gewonnen zu haben. Das gab es noch nicht oft." Franziska Kuropka hatte bereits 2018 gemeinsam mit Lukas Nimscheck den Deutschen Musical Theater Preis in der Kategorie "Beste Liedtexte" gewonnen. Das Festspiel-Ensemble war bei der Preisverleihung in Berlin zahlreich vertreten. Auch auf der Bühne waren die Festspiele präsent: Sandra Leitner und Myriam Akhoundov gaben bei der Preisverleihung mit dem Lied "Was wäre wenn" einen Einblick in das Musical "Die Gänsemagd" im Theater des Westens in Berlin. Auch das Ensemble der Sterntaler war mit einem Showact in Berlin vertreten: Rosa Alice Abruscato berührte mit dem gesamten Sterntaler-Ensemble mit dem Lied "Folg den Sternen".

kuropa az

Preisträgerin Franziska Kuropka mit der begehrten Auszeichnung für das "Bestes Buch" für "Die Gänsemagd". Quelle: Deutsche Musical Academie / Morris Mac Matzen

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Kommentare

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m.n.
1 jahr vor
Früher haben die Qualität der Aufführungen die Presse überzeugt - oder auch nicht, so war es eben. Heute lässt die Geschäftsleitung der Festspiele gegen Bezahlung, für schändliche €200,00 pro Stück - aber letztlich durch die Stadt Hanau bezahlt- "euphorische" Presserezensionen zu den Stücken verfassen. Da hat man wohl den Begriff "Pressearbeit" völlig falsch verstanden. Wer das als ein Kavaliersdelikt abtut, darf sich über einen gewissen Trump nicht aufregen.
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m.n.
1 jahr vor
Es ist immer wieder unglaublich, wie man etwas "positiv" verkaufen will. Von sage und schreibe 16 (!) Nominierungen hat eine einzige einen Erfolg erzielt, dh nach Adam Riese ergibt das eine Erfolgsquote von 6,25%, dagegen sind folglish 93,75% durchgefallen. Was sagt uns das also über die künstlerische Qualität der Festspiele...?
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m.n.
1 jahr vor
folglich...
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