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Bruchköbeler Regionalliga-Team Fünfter beim Löwentriathlon

Bruchköbeler Regionalliga-Team Fünfter beim Löwentriathlon

Die erste Herrenmannschaft des RENTASTICS Tria-Teams Bruchköbel hat beim Löwentriathlon im rheinland-pfälzischen Freilingen den fünften Platz erreicht und sich gegenüber Platz acht beim Saisoneinstieg in Gelnhausen deutlich verbessert.

Selbst zum Podium war das in nur einer Position veränderte Regionalliga-Team in Schlagweite.

Das angekündigte Unwetter blieb aus, die Sonne schien und der Freilinger Postweiher war gar so warm, dass die Liga-Starter ohne Neoprenanzug schwimmen mussten. Besonders einem kam das zu Gute: Jonas Wittgruber zeigte, dass er mittlerweile zu den stärksten Schwimmern in der Regionalliga gehört, und kam als Dritter einer größeren Führungsgruppe aus dem Wasser. In der zweiten Gruppe, die nur wenige Meter Abstand hatte, folgten schon Markus Respondek, Markus Becker und Ole Maiwald. Raffael Berger fand sich in einer der hinteren Schwimmgruppen wieder. Doch schon der kleine Rückstand der zweiten Schwimmgruppe sollte rennentscheidend sein. Während Wittgruber es problemlos und ohne zu große Kraftanstrengung in die Spitzengruppe auf dem Rad schaffte, warfen Respondek, Becker und Maiwald anfangs der Radstrecke alles in die Waagschale, um diese Gruppe noch zu erreichen. Dies gelang nur Maiwald, während Respondek und Becker sich auf der Radstrecke erstmal wieder fangen mussten und die ersten zwei von drei Radrunden in ständigem Führungswechsel zu zweit absolvierten. Während der Vorsprung der Spitzengruppe immer größer wurde, schloss die erste Verfolgergruppe in der letzten Runde zu Respondek und Becker auf. Für Berger war zu dem Zeitpunkt bereits klar, dass er als Fünfter des Teams nur noch als Absicherung diente und nicht in die Wertung eingehen sollte.

Auf der Laufstrecke zeigte sich dann die läuferische Klasse der Teams aus Viernheim und Darmstadt, die geschlossen vorneweg rannten. Maiwald, der lange vor Wittgruber lag, musste am Ende dem hohen Einsatz auf dem Rad Tribut zollen. So kam Wittgruber an Platz 16 wenige Sekunden vor Maiwald ins Ziel. Respondek konnte aus der zweiten Radgruppe noch ein paar Athleten hinter sich lassen und kam als 26. ins Ziel. Becker - ähnlich wie Maiwald gezeichnet vom harten Radfahren - folgte als 30. Berger beendete das Rennen auf Rang 50 von 61 Startern. Mit Platzziffer 89 landete das RENTASTICTS Tria-Team Bruchköbel damit auf Rang fünf; hauchdünn vor Münster (91), aber auch nur knapp hinter Oberursel (82) und Viernheim II (80). Neben der Regionalligamannschaft startete auch die Bruchköbelerin Stefanie Becker, die im Sprint von 67 Finisherinnen den starken siebten Platz erreichte. 

Das Ergebnis macht Mut für die beiden noch ausstehenden Regionalliga-Rennen und zeigt, dass die Bruchköbeler bei guten Bedingungen nach wie vor in Schlagweite zum Podium sind. In vier Wochen kommt das Rennen, das den Bruchköbelern diese Saison am meisten liegen sollte: Eine Olympische Distanz im nordhessischen Waldeck, ohne Windschattenfreigabe mit anspruchsvollem Profil. Dies kommt den verhältnismäßig starken Radfahrern zu Gute. Ob das Team hier noch weiter nach vorne kommt?

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