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Bruchköbler Triathleten auf dem Regionalliga-Podium

Bruchköbler Triathleten auf dem Regionalliga-Podium

Das bislang heißeste Wochenende des Jahres endete für die erste Herrenmannschaft des RENTASTICS Tria-Team Bruchköbel im nordhessischen Waldeck mit Platz drei – die beste Platzierung seit über zwei Jahren.

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Die zweite Mannschaft erreichte beim Heinerman in Darmstadt den fünften Platz. Beim aufgrund der Hitze verkürzten Ironman in Frankfurt schafften die beiden Bruchköbeler Starter Jörg Köster und Lamonte Rommel es ins Ziel.

Der Edersee-Triathlon war die dritte von vier Stationen der Regionalliga Mitte. Nach den Plätzen acht in Gelnhausen und fünf in Freilingen (Rheinland-Pfalz) wollte das RENTASTICS Tria-Team Bruchköbel am bislang heißesten Wochenende des Jahres unbedingt aufs Podium. Dies untermauerten Markus Respondek, Michael Lik, Markus Becker, Ole Maiwald und Raffael Berger bereits beim Schwimmen. Respondek und Becker stiegen mit nur wenigen Sekunden Rückstand auf die Spitze als Fünfter und Siebter aus dem Wasser, obwohl Becker direkt nach dem Start eine Schrecksekunde überstehen musste. Seine Sportuhr löste sich durch den Kontakt eines Konkurrenten von seinem Handgelenk und zwang ihn zu einem kurzen Tauchgang. Dies irritierte vielmehr noch den hinter ihm schwimmenden Berger, der anhielt, da sein Vereinskollege direkt vor ihm unterzugehen schien. Nach dem kurzen Schock ging es für die beiden jedoch weiter bzw. nochmals los.

Auf dem Rad blieben Respondek, Becker und Lik, der sich nach dem Schwimmen schnell nach vorne arbeitete, durchgehend in den Top Ten. Maiwald, der sich angesichts des extremen Wetters bewusst zurückhielt, folgte nicht viel später. Berger, dem schon vor dem Rennen bewusst war, dass er bei der Hitze kaum eine Chance haben würde, hatte bereits etwas mehr Rückstand.

Einen seiner besten Tage erwischte eindeutig Markus Respondek. Der 35-Jährige, der in der Regionalliga bislang nie über Rang zehn hinauskam, ging als Fünfter auf die Laufstrecke. Zwei Wochen nach seiner Langdistanz in Moritzburg bei nicht mal halb so hohen Temperaturen kam der Erlenseer bestens mit der Hitze zurecht und feierte überglücklich den sechsten Platz in der Gesamtwertung. Der laufstarke Michael Lik, der Hitzerennen ebenfalls zu seinen Stärken zählt, folgte nur eine halbe Minute später auf Platz sieben.

Beeindruckend war auch Beckers zwölfter Platz. Der 40-Jährige sprang erst kurzfristig für einen verletzungsbedingt ausgefallenen Kollegen ein – und dass nur eine Woche vor seinem Hauptwettkampf, der Challenge Roth. So ist die Generalprobe mehr als geglückt und es scheint zumindest möglich, dass er seinen eigenen Vereinsrekord auf der Langdistanz bei dem als schnell bekannten Rennen am ersten Juli-Wochenende unterbieten könnte.

Maiwald hielt sich lange bewusst zurück, konnte so aber ein sehr solides Finish auf Rang 16 vorweisen. Berger musste den harten Bedingungen Tribut zollen und brach das Rennen vernünftigerweise kurz nach dem zweiten Wechsel ab. Mit Platzziffer 41 landete das RENTASTICS Tria-Team Bruchköbel damit nur knapp hinter dem DSW Darmstadt und deutlich hinter dem fast schon sicheren Aufsteiger Viernheim auf Platz drei. Zum letzten Wettkampf in Babenhausen sind nun noch zwei Monate Zeit. Doch durch das gute Ergebnis haben die Bruchköbeler sogar noch Chancen aufs Podium im Gesamtklassement.

Bei nicht weniger angenehmen Bedingungen erreichte die zweite Herrenmannschaft des RENTASTICS Tria-Teams beim Heinerman in Darmstadt in der 3. Hessische Triathlon Liga den fünften Rang. Ausgetragen wurde das Rennen über die Sprintdistanz (750/20/5) und wurde auch für die hessischen Sprintmeisterschaften gewertet. Thorsten Lauck kam als schnellster Bruchköbeler auf Platz 17 ins Ziel und wurde zugleich Hessenmeister in der AK40. Sascha Lippert und Philipp Drege folgten auf Platz 20 und 21, Pascal Knebel auf Platz 30. Lars Friedmann schaffte es mit Platz 33 auch aufs Hessenmeister-Podium und wurde Dritter in der AK55. Die Tageswertung gewann der MTV Kronberg vor dem Höchster SV und Eintracht Frankfurt.

Am selben Tag fand auch der Ironman Frankfurt statt, diesmal nur mit einem kleinen Bruchköbeler Aufgebot. Aufgrund der angekündigten Hitze wurde das Radfahren von 180 auf 125 Kilometer sowie der Lauf von einem Marathon auf einen Halbmarathon verkürzt. Jörg Köster kam nach 7:16:09 und Lamonte Rommel nach 7:34:19 Stunden ins Ziel.

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