Das Jahr begann für ihn mit einem Erfolg beim Crossduathlon in Dreiech und dem Gewinn der Hessenmeisterschaft im Duathlon, anschließend der Sieg in Gelnhausen und jetzt Platz eins beim „Kinzigman“.
Größer nutzte die perfekten Bedingungen optimal aus, stieg als Vierter aus dem Wasser und legte dann auf der neuen 20-Kilometer langen Radstrecke den Grundstein zum Erfolg. „Es ist von Anfang an optimal gelaufen“, hielt er trotz 40 Sekunden Rückstand nach der ersten Disziplin an seinem Rennplan fest und setzte auf seine Stärke beim Radfahren. Schnell hatte er auf dem Weg in Richtung Gründau-Rothenbergen den schnellsten Schwimmer Casper Halberstadt (VfL Münster/58:57) eingeholt, der am Ende als Zweiter ins Ziel kam. Auf Platz drei landete dessen Vereinskamerade Lukas Scholl (59:04).
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Dass es beim Triathlon letztlich darauf ankommt, in allen drei Disziplinen stark zu sein, bewies Lena Feurich von der SG Poseidon Eppelheim: Sie war nicht die schnellste Schwimmerin und auch nicht die Beste beim Laufen, dafür aber auf dem Rad über eine Minute schneller als ihre Konkurrentinnen und wurde somit „Kinzigwoman 2017“. In 1:07:53 Stunden kam sie deutlich vor Katja Schneider (SKG Sprendingen/1:08:25) ins Ziel, Dritte wurde Manuela Bartels vom Triathlonteam Wetterau (1:09:08).
Wieder bewährt hat sich auch bei der 7. Auflage des „Kinzigman“ die bereits in vor zwei Jahren veränderte Laufstrecke, wodurch die Teilnehmer zweimal über das Kinzigseegelände laufen und von den Zuschauern angefeuert werden können. Behördliche Auflagen hatten in diesem Jahr eine Umstellung auf der Raddistanz erforderlich gemacht. Diesmal ging es nicht während des laufenden Straßenverkehrs in Richtung Gelnhausen-Meerholz, sondern auf einer komplett abgesperrten Strecke parallel zur A66 nach Gründau mit Wendepunkt in Rothenbergen. Manch‘ brenzlige Konfrontation mit anderen Verkehrsteilnehmern konnte so verhindert werden. Und was auch wie fast immer passte: Das Wetter war nahezu ideal für einen Triathlon-Wettkampf, mancher Teilnehmer überlegte sogar, ohne Neoprenanzug auf die Schwimmdistanz zu gehen. Einziger Wermutstropfen: Der ebenfalls angebotene Staffelwettbewerb wird nicht besonders gut angenommen, gerade einmal sieben Teams fanden sich diesmal. Kann aber auch an der Sportart an sich liegen: Beim Triathlon muss man leiden können und das wollen die meisten dann anscheinend wohl doch lieber ganz alleine...
Ergebnisse: https://www.maxx-timing.de/files/resultlists/7._Kinzigman_Langenselbold/Einzel_Gesamtwertung.pdf


