Mit der neuen Gesellschaft werden die beiden erfolgreichen Mannschaften aus dem Verein ausgegliedert und in eine eigenständige Struktur überführt. Damit reagiert der TV Bad Orb auf die zunehmende Professionalisierung der Teams und schafft die Grundlage für eine stabile Zukunft im Leistungssport. „Die zunehmende Professionalisierung ließ sich mit unserer Vereinssatzung nicht mehr abbilden und brachte zudem die Gemeinnützigkeit unseres Vereins in Gefahr“, erklärt Vereinsvorsitzende Lara Bangert. „Die Sponsoreneinnahmen kamen nur einem kleinen Kreis an Mitgliedern zugute – das entspricht nicht dem Geist unserer Satzung.“
„In den vergangenen Jahren konnten die Triathlonmannschaften dank Unterstützung durch Sponsoren auf Bundesliganiveau wachsen“, so Bangert weiter. „Mit der Gründung der Team Bad Orb UG wird der Verein künftig auch stärker dazu beitragen, die sportlichen Erfolge langfristig zu sichern. Die Gesellschaft soll zunächst den Triathlonsport fördern und gleichzeitig eine Plattform bieten, um perspektivisch auch Athletinnen und Athleten anderer Abteilungen und Sportarten im TV Bad Orb zu unterstützen.
Mit der Gründung der UG will der Verein auch in der Außendarstellung ein deutliches Zeichen setzen: "Die neue Gesellschaft verdeutlicht die gestiegene Bedeutung des Triathlonsports in Bad Orb und signalisiert Partnern, Sponsoren und der Öffentlichkeit, dass die sportlichen Erfolge professionell abgesichert und langfristig ausgebaut werden sollen. Neben dem Verein und dem Hauptsponsor beteiligen sich bereits bestehende Partner als Gesellschafter – und die Türen stehen ausdrücklich offen für weitere Unterstützer, die Teil dieses Projekts werden möchten", teilt Teammanager Adi Kohr mit, der das Team in den vergangenen Jahren maßgeblich aufgebaut und die nötigen Strukturen geschaffen hat.
Mit der Gründung der Team Bad Orb UG schaffe der Verein zudem die Grundlage, das Ziel eines hochklassigen Triathlons in Bad Orb konsequent weiterzuverfolgen und die sportlichen Projekte langfristig professionell abzusichern.
Isabel Sterr, Theresa Moser, Leonie Hauser und Adi Kohr.



