Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Mainaschaff stellten beim Eintreffen fest, dass sowohl die Brandmeldeanlage als auch die Sprinkleranlage in Betrieb waren. Zeitgleich wurde eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Stoffballenlagers wahrgenommen. Kommandant Matthias Grimm lies aufgrund der vorgefundenen Lage sofort die Feuerwehr Kleinostheim nachalarmieren. 4 Atemschutztrupps mit 4 C-Rohren drangen durch die völlig verrauchte Lagerhalle vor und konnten schließlich brennende Stoffballen als Ursache für die Verrauchung ausfindig machen. Die Rauchausbreitung konnte mit Hochdrucklüftern auf die Lagerhalle begrenzt werden.
Über die Drehleiter wurden Dachluken zum Entrauchen der Lagerhalle manuell geöffnet. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr, die durch die automatische Brandmeldeanlage frühzeitig alarmiert wurde, konnte der Brand auf die Stoffballen beschränkt werden. Ca. 50 kokelnde und teilweise brennende Stoffballen mit einem Stückgewicht von ca. 250 kg wurden mit einem Gabelstapler ins Freie transportiert und dort von den Feuerwehrleuten in Handarbeit auseinandergezogen und abgelöscht. Die 42 Feuerwehrleute aus Mainaschaff und Kleinostheim waren damit bis ca. 23.30 Uhr beschäftigt. Kdt. Matthias Grimm wurde vom diensthabenden Kreisbrandmeister Marco Eich und von Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer bei der Einsatzleitung unterstützt. Der Rettungsdienst war mit einem Einsatzleiter, einem Rettungswagen und einer Notärztin zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort.



