Ein Hundebesitzer meldete sich bei Kommandant Matthias Grimm, dass sein Terrier in einen Fuchsbau verschwunden sei und nicht mehr herausfinde.
Das LF 16 besetzt mit 7 Einsatzkräften rückte umgehend zur Einsatzstelle aus. Der Fuchsbau befand sich mehrere hundert Meter von der Straße entfernt inmitten der Feldflur. Die hohen Minustemperaturen der letzten Tage und der gefrorene Boden erwiesen sich bei diesem Einsatz als Vorteil für die Feuerwehr, denn mit dem schweren Einsatzfahrzeug konnte bis zur Einsatzstelle vorgefahren werden. Vor Ort nahmen die Einsatzkräfte aus einer kleinen Öffnung Hundegebell wahr.
Der sichtlich aufgelöste Hundebesitzer erklärte den Feuerwehrleuten, dass er bereits seit über einer Stunde vergeblich versucht habe durch Zurufe den Hund anzulocken. Mit der Motorsäge wurden zunächst einige Sträucher entfernt, die den Fuchsbau überwuchsen. Danach begannen die Einsatzkräfte mit Spaten und Kreuzhacke die Öffnung zu vergrößern. Bereits nach kurzer Zeit konnte der Hund in ca. 1,5 Meter Tiefe gesichtet werden. Als die Öffnung schließlich groß genug war, gelang es den Einsatzkräften den verängstigten Terrier zu fassen und aus seiner Notlage zu befreien. Überglücklich konnten der Hundebesitzer und sein Sohn den Ausreißer namens „Chipsy“ wohlbehalten wieder in Empfang nehmen.



