Nach den Vorgängerprogrammen „Unterwegs“ und „Damenwahl“ präsentierten Britta Hoffmann-Mumme, Ralf Takke und Thomas Huscher im neuen Programm einen Abend mit Musik und Texten aus der unmittelbaren Nachkriegszeit – und trafen damit einen tiefen emotionalen Ton beim Publikum.
Schon zu Beginn wurde deutlich, wie stark das Programm wirkt: Die sensible Kombination aus eindringlichen Texten, feinem Humor und sorgfältig ausgewählter Musik schuf eine dichte, berührende Atmosphäre. Viele Gäste stimmten spontan in die bekannten Lieder jener Zeit ein – ein gemeinsames Singen, das den Saal erfüllte und die historischen Stücke lebendig werden ließ. In der Pause wurde die Wirkung des Programms besonders sichtbar: An zahlreichen Tischen entstanden Gespräche über persönliche Erinnerungen, Familiengeschichten und Erlebnisse aus der eigenen Nachkriegs- oder frühen Kindheitszeit. Der Abend bot damit nicht nur Kunst, sondern auch Raum für Austausch und Begegnung.
Im zweiten Teil, dem Kapitel der „Träume“, rückten Hoffnungen, Zukunftsbilder und Wünsche nach Frieden und Geborgenheit in den Mittelpunkt. Die drei Darstellenden führten ihr Publikum mit einer Mischung aus Ernsthaftigkeit, Wärme und musikalischer Leichtigkeit in einen hoffnungsvollen Abschluss des Abends. Die starke Resonanz zeigt: „Trümmer und Träume“ ist weit mehr als ein Bühnenprogramm – es ist ein atmosphärisch dichter, berührender Erinnerungsraum, in dem Geschichte hörbar und spürbar wird. Neben den bereits ausverkauften drei Terminen im Januar sind am 13. und 14. März weitere Vorstellungen von „Trümmer und Träume“ geplant. Falls Sie ein Geschenk zum Neuen Jahr suchen, Karten gibt es wie gewohnt beim Buchladen am Freiheitsplatz und bei YesTicket.org.





