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Meilenstein auf dem Weg zur Premiere

Meilenstein auf dem Weg zur Premiere

Egal, in welchen Raum man schaut, es ist überall reges Treiben. Die Musical-Familie Nidderau hat sich für ein Probewochenende in die Räumlichkeiten des Jugendzentrums Ronneburg zurückgezogen, um in den unterschiedlichen Arbeitsgruppen intensiv an der Erarbeitung des neuen Bühnenwerkes zu arbeiten und erstmals alles zusammenzubauen.

Am 14.03.2026 soll die Premiere der Erfolgsoperette „Gräfin Mariza“ aus der Feder von Emmerich Kálmán in der KuS- Halle Nidderau – Heldenbergen gefeiert werden. Alle Mitwirkenden haben dieses Ziel vor Augen, sind aber gleichzeitig fokussiert auf den Moment und die kleinen Erfolge auf dem Weg zum großen Ziel. Klaus-Dieter Köhler, der erstmals als Regisseur dabei ist, erarbeitet mit den Protagonisten die einzelnen Szenen und rückt sowohl Schauspiel als auch Gesang mit witzigen Ideen und professionellem Feingefühl ins rechte Licht. Für ihn ist es nicht das erste Mal, dass er „Gräfin Mariza“ inszeniert. Mit einem Profiensemble hat er das Werk bereits in Trier aufgeführt. Nun arbeitet er mit Hingabe daran, die exzellente Amateurgruppe zu Höchstleistungen anzuspornen.

Im Raum des Chores geht es bereits hoch her. Eben haben die Sängerinnen und Sänger unter der bewährten Leitung von Leonore Kleff noch geprobt und den bereits einstudierten Liedern einen weiteren Feinschliff gegeben. Jetzt geht es ans Umkleiden, da am Nachmittag eine Gesamtprobe mit Orchester, Chor, Solisten und dem Ballett auf dem Probenplan steht. Erstmals werden dafür auch die Kostüme getragen, die nach den Ideen von Anni Lenz ausgesucht wurden. So viel sei bereits heute verraten: Es wird festlich und funkelnd auf der Bühne.

Das Ballett hat den gesamten Vormittag mit Choreograph Maik Eckhardt geprobt, um die von ihm ausgearbeiteten Tänze einzustudieren. Bei der Bühnenprobe zeigen sie wieder einmal ihr gesamtes Können und begeistern die anderen Mitwirkenden, die die Leistung mit Applaus honorieren. Vor der Bühne haben derweil zwanzig Musikerinnen und Musiker mit ihren unterschiedlichen Instrumenten Platz genommen. Sechs von ihnen sind noch Jugendliche. Orchestermeister Christoph Schmidt steht währenddessen auf der Bühne mitten im Geschehen, denn auch er besetzt eine Rolle – die des Geigers „Berko“. Die Klänge des eigens für diese Produktion zusammengestellten Orchesters hören sich bereits sehr harmonisch an und die bekannten Melodien gehen ins Ohr.

Dann betritt eine schillernde Figur in fulminantem rotem Ballkleid die Bühne. Mit kraftvoller Sopranstimme beginnt Isabell Schäfer-Fricke zu singen. Sie spielt die Hauptrolle der Gräfin Mariza und weiß bereits in dieser Probe zu überzeugen. Schon bei der Inszenierung der Operette „Der Bettelstudent“ 2022 war sie dabei. Auch etliche andere alte Bekannte sind in wunderschönen Rollen zu sehen. So gibt es ein Wiedersehen mit Romina Jungk, Silke Hilger, Ralph-Peter Hahn, Mykolas Nechajus und Matthias Setzer. Aber auch neue Protagonisten konnten gewonnen werden – Nikolas Bacciero und Omar Garrido sind ganz neu im Team.

Eine besondere Überraschung wird es für das Publikum auch noch geben: Erstmals ist in einer Operetteninszenierung auch ein Kinderchor dabei, den Leonore Kleff als pensionierte Lehrerin mit besonders viel Einfühlungsvermögen leitet. Da merkt man, dass die Kinder und das Projekt gleichermaßen ihre Herzensangelegenheit sind.

Infos zu den Terminen und dem Kartenvorverkauf gibt es auf www.leonorekleff.de

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