Ziel ist es, zusätzliche Kapazitäten für Wachstum, Innovation und internationale Projekte zu schaffen. Das Unternehmen reagiert damit auf eine weiterhin stabile Nachfrage nach hochspezialisierten Anlagen, etwa für die Luftfahrtindustrie, die Energiewende und kritische Materialien. ALD entwickelt und produziert kundenspezifische Anlagen, die weltweit eingesetzt werden, beispielsweise zur Herstellung von Hochleistungslegierungen oder zur Beschichtung von Turbinenbauteilen. "Mit der dritten Erweiterung unseres Standorts setzen wir ein klares Zeichen für Hanau", sagt Geschäftsführer Michael Hohmann. "Das neue Gebäude ermöglicht uns weiteres Wachstum, schafft Arbeitsplätze und gibt uns den Raum, unsere technologischen Innovationen am Standort konsequent auszubauen."
Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) wertet die erneute Erweiterung als klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort: "Diese Investition ist ein gutes Signal für Hanau. Sie schafft Arbeitsplätze und diese Investition sichert Arbeitsplätze und stärkt die industrielle Kompetenz am Standort. ALD steht beispielhaft dafür, dass industrielle Produktion in Deutschland wettbewerbsfähig sein kann, wenn die Produkte, die Technologie und das Umfeld stimmen."
Der Neubau wird von der Dietz AG als Investor und Vermieter realisiert. Vorstand Markus Engelmann unterstreicht die Bedeutung der Investition für den Standort: "Wir freuen uns, ALD bei der weiteren Expansion am Standort zu begleiten. Die dritte Erweiterung unterstreicht die erfolgreiche Entwicklung seit 2016 und bestätigt die Attraktivität des Standorts Hanau für innovative Unternehmen." Die Fertigstellung des Gebäudes ist im zweiten Quartal 2027 geplant. Als Generalunternehmer und bewährten Partner hat die Dietz AG bereits die Firma Goldbeck, Niederlassung Key Account Rhein-Main, beauftragt, die zuvor auch die drei anderen Gebäude errichtet hat. Während viele klassische Industriezweige unter Druck stehen, profitiert das Unternehmen von globalen Megatrends wie Energieeffizienz, Materialinnovation und nachhaltiger Produktion. Der Ausbau in Hanau soll dazu beitragen, diese Entwicklung weiter voranzutreiben. "Standortentscheidungen wie diese zeigen, dass Industrie in Deutschland eine Zukunft haben kann. Dafür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, wettbewerbsfähige Energiepreise, schnellere Verfahren und eine Politik, die industrielle Wertschöpfung nicht nur fordert, sondern auch ermöglicht", so Oberbürgermeister Claus Kaminsky.



