In der Stadt der Wirkungsstätte des bekannten Rechenmeisters Adam Ries besichtigten die teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur die St. Annenkirche, das Wahrzeichen der Stadt, Anlaufstelle war auch das Wohn- und Pflegezentrum (WPA), mit dem die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises kooperieren. Die WPA verfügt über das Adam-Ries-Haus am nordöstlichen Rand von Annaberg mit insgesamt 124 Pflegeplätzen, die vor allem der stationären Pflege dienen; ebenso über die Häuser im Wohnpark Frohnau mit einer einzigartigen Gartenanlage mit Tiergehege (Alpakas) und einem Kinderspielplatz mit einer Schmalspureisenbahn als Anziehungspunkte für die gesamte Familie. Neben der stationären Pflege umfasst das Angebot der WPA auch Betreutes Wohnen, Tages- und Kurzzeitpflege, den „Anna-Pflegedienst“ bzw. den „Anna-Dienst“ für die pflege- und hauswirtschaftliche Versorgung kranker und pflegebedürftiger Menschen (ambulante Pflege) und vier Beratungs- und Pflegestützpunkte.
Als Dank für die umfassenden Informationen während der Besichtigungen überreichte Geschäftsführer Dieter Bien seinem Kollegen von der WPA, Björn Buchold, einen Alterssimulationsanzug. Dieser vermittelt einen realistischen Eindruck der Erlebniswelt des Alters. „Der Anzug kommt bei der APZ sowohl bei der Ausbildung von Pflegekräften, als auch bei Gesundheitstagen und auf Fachmessen sowie bei der Vorstellung des Altenpflegeberufs in Schulen und auf Berufsmessen zum Einsatz“, wusste die Koordinatorin für das betriebliche Gesundheitsmanagement der APZ, Silvia Lückhardt, zu berichten. Bei der Ausbildung junger Pflegefachkräfte wird er zukünftig auch in Annaberg-Buchholz die Tücken des Alters vermitteln.
Neben Annaberg-Buchholz, auch bekannt für seine zahlreichen Bergbau- und Handwerkstraditionen, besichtigten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren die Tourismusmushochburg Oberwiesenthal, höchstgelegenste Stadt Deutschlands und bekannter Wintersportort im Erzgebirge, der die meisten Übernachtungen aufweist; ferner bekannte Kurorte (Karlsbad, Marienbad) im nahegelegenen Tschechien.
Foto: Ein Alterssimulationsanzug als Gastgeschenk der APZ für die umfassenden Informationen in den Einrichtungen des Kooperationspartners WPA im Erzgebirge. Die Erläuterungen gab Silvia Lückhardt (links).

