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Geplanter Klinikverbund: Gespräche gehen 2017 weiter

Die Planungen für den beabsichtigten Verbund des Klinikums Aschaffenburg-Alzenau und des Klinikums Hanau gehen in die nächste Runde.

CID

Nachdem zunächst die Fusion des ehemaligen Kreiskrankenhauses Wasserlos mit dem Klinikum Aschaffenburg zu bewältigen war, liegen nun genügend belastbare Bilanzzahlen aus diesem Zusammenschluss  vor. Die Jahresabschlüsse der Klinik-Gesellschaften Aschaffenburg-Alzenau und Hanau können im Frühjahr 2017 gut miteinander verglichen werden, „um Synergieeffekte auf der Leistungs- und Kostenseite besser überprüfen zu können“.

So heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der  Träger des Klinikums Aschaffenburg- Alzenau und des Klinikums Hanau, vertreten durch Landrat Dr. Ulrich Reuter und Oberbürgermeister Klaus Herzog aus Aschaffenburg sowie Oberbürgermeister Claus Kaminsky aus Hanau. Sie hatten sich zu einem Sondierungsgespräch getroffen. Daran beteiligt waren auch die Klinikgeschäftsführungen mit Katrin Reiser (Aschaffenburg) und Volkmar Bölke (Hanau). Bölke ist seit April 2016 neuer Geschäftsführer des Klinikums Hanau und nach eigenen Worten „nun voll in diesem Verbundthema angekommen“.

Reuter, Herzog und Kaminsky kamen überein, sich im zweiten Quartal 2017 wieder zu treffen, um weitere Entscheidungen zu fällen. Bisher hatten die beteiligten Kliniken in erster Linie über ein medizinisches Versorgungskonzept gesprochen. Das Bundeskartellamt   hatte im Februar 2016 entschieden, dass keine wettbewerblichen Gründe gegen eine enge Zusammenarbeit der kommunalen Kliniken Aschaffenburg-Alzenau und Hanau sprächen.

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